Apple hat schon fast eine halbe Million iPads verkauft Detail - Computerwelt

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09.04.2010 apa/Michaela Holy

Apple hat schon fast eine halbe Million iPads verkauft

Apple hat seit dem Verkaufsstart des mit Spannung erwarteten iPads am Samstag 450.000 der Tablet-Computer verkauft. Das teilte der Chef des US-Computer- und Elektronik-Konzerns, Steve Jobs, am Firmensitz in Kalifornien mit.

Damit übertraf Apple die Erwartungen der Analysten, die in dem noch bis Juni laufenden Quartal mit einem Absatz von mindestens einer Million Geräten rechnen.

Dem populären iPhone-Handy kitzelt Apple mehr Leistung heraus: Ab dem Sommer steht laut Jobs ein neues Betriebssystem zur Verfügung, mit dem es möglich sein wird, mehrere Programme gleichzeitig laufen zu lassen. Diese etwa von Windows bekannte Funktion hatten viele iPhone-Nutzer schmerzlich vermisst. Der Apple-Konzern hat große Erfolgserwartungen in das iPad gesetzt, das die Brücke zwischen Smartphones und Laptops schlagen soll. Bei der größten US-Elektronikkette Best Buy sind die Geräte inzwischen ausverkauft, nur in den Apple-eigenen Geschäften sind noch einige wenige zu haben. "Wir produzieren sie so schnell wir können", sagte Jobs m Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Cupertino

Für das iPad seien seit Verkaufsstart 600.000 elektronische Bücher (iBooks) und 3,5 Millionen Programme (Apps) heruntergeladen worden, sagte Jobs weiter. Obwohl sich die Funktionen des iPad im Wesentlichen auf die Mediennutzung beschränken dürften, erwarten Experten Konkurrenzprodukte von HP oder Dell. Analysten rechnen damit, dass der Markt für Tablet-Computer bis 2014 auf insgesamt bis zu 50 Millionen Geräte wachsen dürfte. Apple trauen sie zu, 2010 rund fünf Millionen iPads zu verkaufen. Allerdings schwanken die Schätzungen stark.

Inzwischen seien auch mehr als 50 Millionen iPhones verkauft worden plus 35 Millionen iPod Touch, teilte Jobs weiter mit. Das zuerst im Jänner 2007 auf den Markt gekommene iPhone konkurriert bei den Alleskönner-Handys vor allem mit dem Blackberry von Research in Motion (RIM) und dem Pre von Palm.

Apple kündigte am Donnerstag zudem seinen Einstieg in den Werbemarkt an: Mit mit Vorstoß in Sachen Werbung attackiert Apple ein weiteres Mal vor allem Google. Der Internet-Konzern macht das meiste Geld mit Werbung rund um seine Suchmaschine. Von dem Werbekuchen will Apple-Chef Jobs ein Stück abhaben. "Die Leute suchen auf einem mobilen Gerät nicht genauso wie auf einem Gerät daheim", sagte Jobs, "sie nutzen Apps, um ins Internet zu gehen."

Der Einstieg von Apple in den Werbemarkt war in der Branche weithin erwartet worden. Konzernchef Jobs erklärte, mit dem System iAd erhielten Software-Entwickler die Möglichkeit, Werbung über ihre Programme (Apps) zu vertreiben. Apple werde die Anzeigen verkaufen und sie schalten, 60 Prozent des Erlöses gingen an die Entwickler. iAd gehört zum nächsten iPhone-Betriebssystem 4.0. OS 4.0 werde im Sinne des sogenannten Multi-Tasking die Fähigkeit besitzen, mehrere Apps gleichzeitig laufen zu lassen, erklärte Jobs.

Mit dem Vorstoß zum Multi-Tasking beim iPhone attackiert Jobs andere Smartphone-Hersteller wie RIM oder auch Google mit seinem Nexus One und seinem Betriebssystem Android. "Wir sind nicht die ersten auf der Party, aber wir werden die besten sein", sagte Jobs. Das neue Apple OS 4.0 wird auf dem aktuellen iPhone 3GS laufen sowie auf dem verwandten Musikspieler iPod Touch. Ältere Geräte gehen laut Jobs leer aus. Auch das iPad soll das neue Betriebssystem bekommen, allerdings erst im Herbst.

Das multifunktionale iPhone-Handy ist einer der Gewinnbringer von Apple. Im Sommer dürfte das neue Modell auf den Markt kommen, etwa zeitgleich mit OS 4.0. Apple verdient neben den Geräten auch an den sogenannten Apps. Mittlerweile sind mehr als 185.000 der kleinen Zusatzprogramme im Umlauf. Nutzer haben bisher mehr als 4 Milliarden Mal zugeschlagen und sich Apps installiert. Viele sind gratis und deshalb besonders beliebt. Die Apple-Aktie legte nach der Bekanntgabe zu, schloss aber 0,3 Prozent im Minus bei 239,95 Dollar.

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