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24.08.2010 pte

Intel und Nokia setzen auf mobile 3D-Zukunft

Mobiles Internet in der dritten Dimension: Die beiden Konzerne haben den Start eines entsprechenden Forschungszentrums am Center for Internet Excellence der Universität Oulu bekannt gegeben.

Es geht um realistischere Darstellungen. Fokus der Forschung sind dabei Open-Source-Plattformen, erklärt Intel-Sprecher Thomas Kaminski im Gespräch mit dem Online-Dienst pressetext.

"3D-Technologie kann die Art, wie wir unsere mobilen Geräte nutzen, völlig verändern und für ein wesentlich intensiveres Nutzererlebnis sorgen", sagt Rich Green, Senior Vice President und CTO bei Nokia. Rund zwei Dutzend Forscher werden daher am Intel und Nokia Joint Innovation Center an 3D-Technologien für Handy und Co arbeiten, wovon gerade die gemeinsame Linux-Plattform MeeGo profitieren soll. Längerfristig könnten Display-Technologien wie futuristische 3D-Hologramme in Angriff genommen werden.

EINFACH 3D 3D hat nach Ansicht der am Forschungszentrum Beteiligten das Potenzial, den nächsten großen Durchbruch in Sachen mobiler User Experience zu bringen. Ein erstes Projekt soll Benutzeroberflächen liefern, die eine eingängigere Interaktion und intuitive Handhabung von Handy und Co. ermöglichen. Das ist mit dem Einsatz von 3D-Graphiken in modernen Computerspielen oder Filmen vergleichbar, die dadurch entscheidend realistischer wirken, so Intel. Die neuen Oberflächen sollen dabei die immer größere Grafik- und Rechenleistung beispielsweise von Smartphones und Tablets voll ausnutzen.

Die Entwicklung soll auf Open-Source-Basis erfolgen, um Technologien dann für mobile Betriebssysteme umzusetzen, so Kaminski. "Besonders die Optimierung für MeeGo ist das Ziel", sagt der Intel-Sprecher. Auch für Intels x86-Angriff auf den Smartphone-Markt dürfte MeeGo eine wichtige Rolle spielen. Doch 3D-Technologien aus dem neuen Forschungszentrum könnten beispielsweise auch bei Nokias Symbian oder Intels x86-Umsetzung zum Einsatz kommen. (pte)

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