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13.10.2010 PC-Welt*

Mehr PC-Stabilität durch Bios-Kniffe

Häufige Rechnerabstürze sind nicht selten in falsch-eingerichteter Hardware begründet. Dabei kann man das Problem meist mit wenigen Handgriffen beheben – so geht’s.

Bios-Update: Die aktuelle Version Ihres Bios kann nicht nur die Geräteerkennung verbessern, sondern auch Fehler im Zusammenhang mit PC-Komponenten beseitigen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie meist im Handbuch des Herstellers. Am Besten verwenden Sie jedoch das entsprechende Windows-Tool des Herstellers (zum Beispiel bei MSI „Live Update und bei Asus „Asus Update). Das Update-Programm finden Sie auf der CD, die Sie mit Ihrer Hauptplatine bekommen haben, oder auf der Website des Herstellers. Installieren und starten Sie das Tool. Wählen Sie ein Menü, das je nach Bios-Typ etwa „Bios aus dem Internet aktualisieren“ oder ähnlich heißt. Das Programm sucht dann beim Hersteller nach der neuesten Bios- Variante für das Mainboard. Nun können Sie die Installation per Klick auf die entsprechende Schaltfläche starten. Achtung: Ein Stromausfall oder Reset während des Aktualisierungsvorgangs kann Ihre Hauptplatine beschädigen.

Standardwerte herstellen: Wenn Sie die Systemstabilität optimieren wollen, sollten Sie die Standardeinstellungen für Ihre Hardware laden. Im Award-Bios finden Sie die passende Option im Menü „Verlassen“ unter dem Punkt „Load Optimized Default“, beim AMI-Bios heißt der entsprechende Eintrag „Load Setup Defaults“. Bestätigen Sie per [Return]. Danach werden Ihre Änderungen gespeichert und das Bios-Setup automatisch beendet. Starten Sie nun unter Windows einen Testlauf mit dem Analysetool Sandra Lite. Dazu klicken Sie im Hauptmenü der Anwendung auf „Benchmarks“. Sollte Ihr System während des Vorgangs abstürzen oder einfrieren, müssen Sie die Bios-Einstellungen der einzelnen PC-Komponenten gezielt überprüfen. Öffnen Sie noch vor weiteren Maßnahmen die „Hardware-Informationen“ in Sandra Lite. Notieren Sie sich den Takt des Arbeitsspeichers. Fahren Sie anschließend Ihren PC herunter, und starten Sie ihn neu, um wieder ins Bios zu gelangen.

Einstellungen korrigieren: Gehen Sie im AMI- oder Award-Bios zur Registerkarte „Erweitert“. Zuerst nehmen Sie sich unter der Option Chipsatz die Werte für den Arbeitsspeicher vor. Setzen Sie den „Timing Mode“ auf „Auto“ (Award). Bei der AMI-Variante heißt die Einstellung „Configure DRAM Timing by SPD“. Wählen Sie dort „Aktiviert“. Damit liest das Bios die Werte im Arbeitsspeicher direkt aus und sorgt so für eine exakte Ansteuerung. Prüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls im selben Menü unter „Memclock index value (Mhz)“ (Award) den Takt des Arbeitsspeichers. Den exakten Wert haben Sie sich zuvor (Abschnitt oben) notiert. Bei der Grafikkarte ist der PCI-Express-Takt maßgebend, damit das Gerät optimal für Ihren PC konfiguriert ist. Der Takt sollte genau 100 MHz betragen. Diese Einstellung finden Sie unter „Erweitert, CPUConfiguration, PCI Express Frequency“.

* Der Artikel stammt von der deutschen PC-Welt.

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