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18.11.2010 Alex Wolschann/idg

Kraftpaket mit Schönheitspreis

Apples iMac mit 27 Zoll ist das teuerste All-in-One-Gerät auf dem Markt. Neben gutem Design bekommt der Kunde aber auch umfangreiche Ausstattung.

Apples iMac ist nicht nur beim Design das Vorbild aller All-In-One-PC. Im Test setzte er auch bei der Leistung neue Standards. Ganz perfekt ist der Riese mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale allerdings auch nicht. Apples iMac wird mit Mac OS X ausgeliefert. Mit Hilfe des Bootcamp-Assistenten kann auch Windows 7 als Zweitsystem genutzt werden. Im Test entpuppte sich der iMac in allen Benchmarks als leistungsfähigster Bildschirm-PC. Dank Intels Core i5 oder wahlweise i7 in Verbindung mit der ATI Radeon HD 4850 ist der iMac optimal für Bildbearbeitung und Videoschnitt geeignet. Unter Windows eignet er sich sogar für Gelegenheitsspieler. Interessant für Gamer ist er nur bedingt, da durch die immer besser werdenden Spiele die Hardware nachgerüstet werden muss, was beim iMac nicht so einfach und nur eingeschränkt möglich ist.

Die durchschnittliche Helligkeit und Farbbrillanz übertrifft alle Displays der Konkurrenten. Auch die Helligkeitsverteilung ist vorbildlich. Allerdings gibt es den Bildschirm nur mit spiegelnder Oberfläche, und Fingerbedienung ist beim iMac noch kein Thema. Da es sich aber schon aufgrund der Größe und des Gewichts nicht um ein mobil nutzbares Gerät handelt, sollte es möglich sein, ihn vor Sonnenstrahlen zu schützen.

Die Rechenleistung forderte ihren Tribut beim Stromverbrauch des iMac: Im Desktop-Betrieb verbraucht er etwa 60 Prozent mehr als die Konkurrenz, unter Last sind es etwa 46 Prozent mehr. Dafür ist der iMac akustisch kaum wahrnehmbar – im Lautstärketest liefert er die mit Abstand beste Performance.

NUR DER HOHE PREIS SORGT FÜR ABZÜGE Bezüglich Design, Rechenleistung, Display-Qualität und Betriebsgeräusch ist der Apple iMac ein echter Höhepunkt unter den Bildschirm-PC. Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Konkurrenz zu einem stolzen Preis von 1.800 Euro wesentlich mehr Ausstattung und Bedienkomfort bietet. Mit einemBlu-Ray-Laufwerk, TV-Empfang und mehr Schnittstellen könnte der iMac locker das Wohnzimmer erobern. Einige Peripheriegeräte wie ein DVB-T-Stick oder Ähnliches können zwar über einen USB-Hub angeschlossen werden, für das runde Erscheinungsbild ist das aber nicht zuträglich.

Alternativen zum iMac gibt es in dieser Klasse nur was den Preis angeht. Beim Design kommt keiner der Konkurrenten auch nur annähernd mit. Der HP Touchsmart 600-1050de bietet mit TV-Empfänger, Multitouch-Display und Blu-Ray allerdings wesentlich mehr Ausstattung und kostet dabei 300 Euro weniger. Ob Verarbeitung und Design den Preis wert sind, werden die Kunden entscheiden.

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