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Tipps für einen sicheren Umgang mit mobilen Geräten unterwegs

Mobiles Arbeiten gehört für kleine und mittelständische Unternehmen mittlerweile zum Arbeitsalltag dazu. Doch das Arbeiten von unterwegs birgt auch Gefahren – Hotspots können für Laptops und Smartphones zur Sicherheitfalle werden und unverschlüsselte Benutzerkonten auf dem PC bieten leichte Beute für Online-Betrüger.

© Fotolia/MAXFX

Ob das Einpflegen von Daten beim Kunden direkt vor Ort oder die Beantwortung von E-Mails während einer Geschäftsreise – Geräte wie Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones erleichtern den Arbeitsalltag enorm. Was einerseits für Unternehmen und Mitarbeiter Flexibilität verspricht, kann andererseits auch Datenverlust und Manipulation bedeuten. Um die Sicherheit der Firmendaten beim mobilen Arbeiten am Laptop oder mit dem Smartphone zu gewährleisten, helfen einfache, aber effektive Vorkehrungen. Wie man sicher und smart seine Daten unterwegs schützen kann, zeigen die folgenden Tipps des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG).

Tipp 1: Wer von unterwegs mit dem Notebook arbeitet, sollte darauf achten, seinen Rechner ausreichend zu schützen. Installieren Sie deshalb bereits vor Reisebeginn alle verfügbaren Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und die Anwendungsprogramme. Richten Sie Passwörter für alle Benutzerkonten ein, damit Unbefugte keinen Zugriff auf Ihre Daten haben. Sichern Sie außerdem alle wichtigen Daten auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte.

Tipp 2: Smartphones ersetzen auf Reisen oft das Büro. Sie sind WLAN- oder Bluetooth-fähig und ermöglichen es, fast überall online zu gehen. Um zu verhindern, dass Fremde sich Zugriff auf Ihr Smartphone verschaffen, ist es wichtig, dass Sie die Übertragungsfunktion der drahtlosen Schnittstellen bei Nichtgebrauch deaktivieren. Sichern Sie außerdem regelmäßig Ihre Daten auf einem anderen Gerät, zum Beispiel auf Ihrem Notebook oder dem Firmenrechner im Büro.

Tipp 3: Ob im Café, am Flughafen oder im Hotel: An vielen öffentlichen Orten können Sie über Hotspots das Internet nutzen. Doch Vorsicht: Einige dieser Netzwerke sind nicht oder nur schwach verschlüsselt. Fremde haben dann leichtes Spiel, an vertrauliche Firmendaten zu gelangen und diese zu missbrauchen. Achten Sie deshalb darauf, dass die angebotene Verschlüsselung des Netzwerks mindestens der Sicherheitsstufe WPA oder besser WPA II entspricht. Dies erkennen Sie an der Passwortabfrage beim Einloggen auf Ihrem mobilen Gerät.

Tipp 4: Wenn Sie sich über einen öffentlichen Rechner, zum Beispiel im Hotel oder im Internetcafé, ins Internet oder Firmennetz einwählen, ist besondere Vorsicht geboten. Viele Rechner verfügen nicht über eine geeignete Firewall oder ein Anti-Viren-Programm, so dass Ihre Daten missbraucht werden können. Führen Sie in keinem Fall Anwendungen wie Online-Banking durch, da Fremde an Ihre Zugangsdaten gelangen könnten. Und löschen Sie nach der Benutzung die temporären Dateien des Browsers, die Browser-Historie und die sogenannten Cookies.

Tipp 5: Die Beschäftigung freier Mitarbeiter und das Home Office sind gängige Arbeitsmethoden, gerade in kleinen oder mittleren Betrieben. Mit der Flexibilität wächst jedoch die Gefahr, dass Daten verloren gehen oder unbemerkt überspielt oder manipuliert werden. Das Kopieren sensibler Daten kann Ihrem Unternehmen schaden. Überlegen Sie deshalb genau, wer Zugriff auf welche Informationen im Unternehmen erhält. Sichern Sie sensible Daten mit Passwörtern und arbeiten Sie mit digitalen Signaturen.

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