Apple rüstet Desktop-Portfolio auf Detail - Computerwelt

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11.03.2009 Alex Wolschann

Apple rüstet Desktop-Portfolio auf

Lange erwartet, hat Apple das Desktopportfolio aktualisiert. Von iMac über Mac Mini bis hin zum Mac Pro wurden alle Modelle runderneuert.

Vergangene Woche hat Apple alle Desktop-Macs erneuert. Vom Mac Mini bis zum Mac Pro wurde alle Modelle überarbeitet und sind ab sofort erhältlich. Der Mac Mini erhielt das am längsten erwartete Update. Seit gut anderthalb Jahren hatte sich beim kleinsten Mac nichts mehr verändert. Jetzt arbeitet hier ebenfalls der neue Nvidia-Chipsatz 9400M, der deutlich mehr Grafikleistung verspricht. Ansonsten hat sich beim Mini auf den ersten Blick wenig getan. Der Prozessor arbeitet nach wievor mit zwei GHz (jetzt bei beiden Modellvarianten), allerdings in der neueren Penryn-Generation. Optional hat der Mac Mini jetzt bis zu 2,26 GHz (140 Euro Aufpreis).

STROMSPAREND Statt DVI gibt es jetzt Mini-Displayport und gleichzeitig Mini-DVI, statt Firewire 400 das schnellere und abwärtskompatible Firewire 800. Durch den neuen Videoanschluss ist der Mini jetzt zum neuen LED-Cinema Display kompatibel und unterstützt zwei Monitore gleichzeitig. Die beiden Modellvarianten des Mini unterscheiden sich vor allem beim Speicher. Während das kleinere Modell ein GB Arbeitsspeicher und 120 GB Festplattenkapazität hat, sind es bei der größeren Variante zwei beziehungsweise 320 GB. Ein Superdrive haben jetzt beide Modelle. Gegen Aufpreis liefert Apple die neuen Modelle mit bis zu vier GB Speicher. Zudem unterstützt der Mini auch moderne Funknetze nach dem Standard 802.11n. Der Mac Mini kostet in den beiden Varianten mindestens 600 beziehungsweise 800 Euro und ist damit etwa 100 Euro teurer als das Vorgängermodell. Apple nennt den neuen Mac Mini den »energieeffizientesten Desktoprechner von Apple«. So soll er bei ruhendem Desktop nur 13 Watt benötigen. Leider liefert Apple die Fernbedienung Apple Remote nicht mehr mit, sondern verlangt 19 Euro extra.

Beim iMac geht der Trend zum größeren Monitor. Ab sofort gibt es drei Modellvarianten im 24-Zoll-Format und lediglich ein Modell mit 20-Zoll-Display. Letzteres hat zwei GB Arbeitsspeicher, 320 GBFestplatte und 2,66 GHz Taktfrequenz. Das neue Einstiegmodell kostet 1.100 Euro. Die 24-Zoll-Modelle liegen zwischen 2,66 und 3,06 GHz. Die beiden Modelle mit 2,66 GHz haben jeweils einen Nvidia Geforce 9400M-Grafikchip verbaut. Das Modell mit 2,93 GHz besitzt eine Geforce GT120, das Topmodell mit 3,06 GHz hat eine Geforce GT130 mit 512 MB Grafikspeicher, alternativ bietet Apple eine ATI HD 4850 gegen 45 Euro Mehrpreis. Alle 24-Zoll-Modelle haben serienmäßig vier GB Arbeitsspeicher, optional sind bis zu acht GB möglich. Das Spitzenmodell kostet ab 2.100 Euro. Wenn man den zweitgrößten iMac im Apple Store aufrüstet und mit der Ausstattung des großen iMac versieht, kostet diese Variante interessanterweise 35 Euro weniger als das Topmodell.

DOPPELTES TEMPO Laut Apple soll der neuen Mac Pro im Vergleich zum Vorgängermodell bis zu doppelt so schnell sein. Den Einstiegspreis für das Basismodell senkt Apple von 2.500 auf 2.300 Euro. Intern arbeitet der Mac Pro nun mit Intel Xeon-Prozessoren, die auf der Core i7-Technologie aufsetzen. Dabei befindet sich der Speichercontroller nun fest im Prozessor integriert. Außerdem verfügt der Chip über acht MB Level-3-Cache.

Das Einstiegsmodell kommt dabei jedoch nur noch mit einem Vierkern-Prozessor, der mit 2,66 GHz Taktfrequenz arbeitet. Die Vorgänger hatten hier noch zwei CPU mit je vier Kernen und 2,8 GHz Takt. Dank der neuen Intel-Architektur soll der Mac Pro dennoch schneller sein als der Vorgänger. Optional bekommt man die Vierkern-Version auch mit 2,93 GHz Takt. Drei GB RAM sind ab Werk an Bord, maximal sind acht GB möglich. Das Achtkern-Modell verfügt über zwei Xeon-CPU, taktet aber in der Grundausstattung nur mit 2,26 GHz. Optional ist auch ein Modell mit 2,66 oder 2,93 GHz erhältlich. Dieser Mac Pro kommt ab Werk mit sechs GB RAM. Dank der sechs Speicherkanäle lässt sich das Achtkern-Modell auf bis zu 32 GB aufrüsten.

Ab Werk sind die Mac-Pro-Modelle mit Grafikkarten von Nvidia ausgerüstet. Es kommt das Modell Geforce GT 120 zum Einsatz, das auf 512 MB Video-Speicher zurückgreift. Laut Apple soll die Karte fast dreimal so schnell arbeiten wie die Radeon HD 2600XT, die noch im Vorgänger verbaut wurde. Die Grafikkarte bietet einen Mini-Display-Port und einen DVI-Ausgang. Damit lässt sich sowohl das 30-Zoll-Cinema-Display als auch das neue 24-Zoll-LED-Cinema-Display betreiben. Optional ist eine ATI Radeon HD 4870 erhältlich, die noch deutlich mehr 3D-Leistung bringen soll.

Apple verzichtet auch beim Mac Pro auf Firewire 400. Stattdessen bekam jeder Mac Pro vier Firewire-800-Ports verpasst. Das Quad-Core-Modell kostet 2.300 Euro, der Achtkern-Mac-Pro liegt bei 3.000 Euro.

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