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10.09.2012 pte

HP: Windows-8-All-in-One ohne Touchscreen, mit NFC

Hewlett-Packard hat in den USA vier neue All-in-One-PCs (AIOs) für das Windows-8-Zeitalter angekündigt. Die Palette reicht dabei vom Pavillion 20 über zwei Envy-TouchSmart-Modelle bis hin zum Highend-Gerät SpectreONE.

© HP

Dieser erste AIO in der Premium-Produktlinie Spectre überrascht dabei nicht nur mit einem eingebauten NFC-Chip und dem damit verbundenen Brückenschlag zum Smartphone, sondern auch in Sachen Bedienung. Denn das 23,6-Zoll-Display ist kein Touchscreen, vielmehr setzt HP auf ein spezielles Trackpad.

"Wir haben das dünnstmögliche AIO-Design angestrebt", erklärt Manuel Linnig, PR-Manager bei HP EMEA, gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext. Die lediglich 11,5 Millimeter Dicke des Design-Geräts wären bei einer Touch-Ausführung kaum möglich. Zudem soll das Highend-Gerät mit seinem Tochpad nicht zuletzt bei etwas älteren Nutzern punkten, die vergleichbares beispielsweise von Business-Notebooks gewöhnt sind, mit großen Touchscreens aber noch nicht so recht warm werden.

Das New User Interface von Windows 8 ist bekanntlich auf Touch-Bedienung ausgelegt. Es hat also wenig überrascht, dass sich auf der IFA Berlin ein Trend zu AIOs mit Touchscreen abgezeichnet hat. Doch HP geht beim schlanken SpectreONE bewusst einen anderen Weg. Das Gerät wird mit einem großen, kabellosen Touchpad geliefert, das Nutzern auch so ein vollwertiges Windows-8-Erlebnis verspricht. Erste Reaktionen in US-Blogs sprechen für den ungewöhnlichen Ansatz: The Verge etwa berichtet, dass das Pad Platz genug für große Hände bietet und Multitouch-Gesten für Window 8 präzise erfasst.

Eine weitere interessante Eigenheit des SpectreONE ist der im Fuß verbaute TouchZone-NFC-Chip. Das verspricht Nutzern beispielsweise die Möglichkeit, sich einfach durch Anhalten ihres Smartphones in den Computer einzuloggen oder Inhalte zu übertragen. Im Herz des SpectreONE schlagen Ivy-Bridge-CPUs von Intel, für ordentliche Grafikleistung sorgt eine Nvidia-Karte mit einem Gigabyte dediziertem RAM. Zum Anschluss von Peripheriegeräten gibt es unter anderem vier USB-Ports, wovon zwei USB-3.0-fähig sind und einen HDMI-Ausgang. Für Konnektivität sorgen Gigabit-Ethernet oder 802.11n-WLAN.

Während der SpectreONE das obere Ende des neuen HP-AIO-Spektrums darstellt, ist der Pavillion 20 das Einsteigermodell. Auch bei diesem 20-Zöller verzichtet HP auf einen Touchscreen, was bei einem Budget-Gerät schon aus Kostengründen verständlich ist. Dazwischen liegen mit Envy 20 TouchSmart und Envy 23 TouchSmart zwei Touchscreen-AIOs, wie sie für Windows 8 prädestiniert sind. Je nach Ausführung bieten sie bis zu drei Terabyte Speicher für Multimedia-Inhalte wie Fotos, Videos und Musik.

Der mit 449 Dollar sehr günstige Pavillion 20 und die Touchsmart-Geräte starten in den USA im Oktober, der SpectreONE folgt im November. In Europa werden laut Linnig nur zwei Modelle erscheinen, nämlich das Envy 23 TouchSmart (Preis steht noch nicht fest) und eben der SpectreONE (je nach Ausführung ab 1.399 Euro). Der Termin für den Europa-Start steht noch nicht genau fest, dürfte aber für beide Geräte auf November fallen. (pte)

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