Fünf Notebook-Mythen Fünf Notebook-Mythen - Computerwelt

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13.12.2012 :: Printausgabe 25/2012 :: Alex Wolschann/pi +Premium Content

Fünf Notebook-Mythen

Beim Kauf von Notebooks regieren laut Attingo weit

verbreitete Irrtümer das Konsumverhalten der Kunden.






Der Datenrettungsspezialist aus Wien beschreibt fünf häufige Irrtümer beim Kauf von Hardware.

Mythos 1: teure Festplatten
Qualität hat ihren Preis – die gängige Meinung über Kosten und Lebensdauer lässt sich bei Festplatten nicht bestätigen. Teilweise besitzen teure Exemplare dieselbe Fehleranfälligkeit wie günstige.

Mythos 2: ausfallsichere SSD
Fallende Preise bei SSD sind verlockend. Doch auch hier gilt: Ausfallsicherer als herkömmliche Festplatten sind Solid State Drives nicht. Richtig ist, dass SSD robust gegen Erschütterungen, Hitze und Kälte sind. Neuere Modelle werden oft mit einer automatischen Verschlüsselung versehen, von der die Anwender meist nichts mit­bekommen. Die Entschlüsselung funktioniert bei intakten Datenträgern unbemerkt. Kommt es allerdings zu Defekten, wird die Rekonstruktion von Daten einer ausgebauten SSD manchmal unmöglich.

Mythos 3: lange Garantie
Konsumenten greifen gerne zu Produkten mit langer Garantie. Vielen Käufern ist aber nicht bewusst, dass zwar eine defekte Festplatte getauscht wird, aber der Hersteller nicht für die Kosten einer Datenrettung aufkommt, auch eine Haftpflichtversicherung kommt dafür selten auf. Die einzige Lösung ist das Erstellen von Backups.

Mythos 4: NAS ohne Backup
Die User verlassen sich auf die vielzitierte hohe Ausfallsicherheit ihres NAS. Diese ist aber trügerisch, denn die Festplatten in einem NAS können durchaus defekt werden. Oft bleibt der Ausfall der ersten Platte unbemerkt, weil das Storage in einem Abstellraum oder im Keller steht und das Warnlicht übersehen wird.

Mythos 5: Altgeräte auf eBay
Investitionen für Notebooks lassen sich mildern, indem Altgeräte über eBay verkauft werden. Die gute Idee hat aber einen Haken: "Für IT-Laien ist es unmöglich, Daten von einer Festplatte restlos zu löschen. Man sollte genau prüfen, ob darauf kritische private oder berufliche Informationen gespeichert sind", warnt Attingo-Geschäftsführer Nicolas Ehrschwendner. Formatieren reicht nicht aus, da gelöschte Daten physisch so lange auf der Festplatte bleiben, bis sie von neuen Inhalten überschrieben werden. Auch bei zertifizierten Löschprogrammen können Datenreste auf der Festplatte verbleiben. (aw/pi)

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