Google Glass: Fotos mit einem Augenzwinkern Google Glass: Fotos mit einem Augenzwinkern - Computerwelt

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19.12.2013 Rudolf Felser

Google Glass: Fotos mit einem Augenzwinkern

Google hat ein neues Update für seine Datenbrille Google Glass herausgebracht. Es bringt Änderungen in der Bedienung. Außerdem gibt es die MyGlass-App bald auch für iOS. Der Entwickler Stephen Balaban will zudem trotz Googles Missfallen eine Gesichtserkennungs-App für Glass anbieten.

Google Glass

Google Glass

© Google

Google experimentiert weiterhin mit dem User Interface seiner Datenbrille Google Glass. Mit dem neuesten Update XE12 wurde nun etwa eine Funktion hinzugefügt die es erlaubt, Fotos mit einem Zwinkern des rechten Auges zu knipsen. Das funktioniert auch, wenn das Display abgeschaltet ist. Wem das nicht gefällt kann das Feature auch in den Optionen abdrehen und den Auslöser auf die "klassische" Art und Weise bedienen: Durch antippen der Brille oder einen Sprachbefehl.

Die neue Funktion läuft jedoch nur auf neueren Geräten, die nach dem 28. Oktober gekauft wurden bzw. gegen eine neue Version ausgetauscht wurden. Künftig sollen mit einem Augenzwinkern auch andere Features von Google Glass bedient werden können, kündigte Google an, beispielsweise Payment Services oder Online-Shopping.

Außerdem neu in der Version XE12: Ein Lockscreen für Google Glass. Wenn die Datenbrille ausgeschaltet wird oder vom Kopf entfernt wird muss sie vor der erneuten Nutzung entsperrt werden. Außerdem wurden die verschiedenen Google-Dienste tiefer in Google Glass integriert.

Die MyGlass-App für iOS wurde ebenfalls angekündigt. Sie wurde irrtümlich bereits freigeschalten, später jedoch wieder aus dem AppStore entfernt. Wie erste Berichte belegen soll die App jedoch auch zum jetzigen Zeitpunkt schon ganz passabel sein, wenn auch beispielsweise die Kompatibilität mit dem Nachrichten-Dienst iMessage (noch) nicht funktioniert. Prinzipiell soll sie jedoch ähnliche Funktionen wie die Android-App bieten.

GESICHTSERKENNUNG
Doch nicht nur Google selbst, auch Drittanbieter basteln an der Software von Google Glass herum. So erlaubt Google etwa keine Gesichtserkennung über seine Datenbrille, um Sicherheits- und Privacy-Bedenken nicht weiteren Zündstoff zu liefern. Der Entwickler Stephen Balaban will seine Gesichtserkennungs-App dennoch anbieten, sie muss dann allerdings auf Umwegen auf die Brille geladen werden. Dazu muss Google Glass jedoch gerootet sein und der Nutzer muss seine eigene Bild-Datenbank anlegen. Da die Gesichtserkennung relativ stromhungrig ist läuft Google Glass damit außerdem den Angaben zufolge nur wenige Stunden.

Balaban und sein Startup Lambda Lab wollen die App auf der kommenden Chaos Communications Conference in Berlin präsentieren. (rnf)

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