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Virtual Reality-Brillen bleiben Nischenprodukte

Sowohl auf der IFA also auch auf der Gamescom haben mehrere Hersteller Prototypen verschiedener Virtual Reality-Brillen präsentiert. Einige wenige Typen sollen in den kommenden Monaten, zumeist aber erst 2016 auf den Markt kommen.

Virtual Reality-Brillen werden nicht so schnell in den Massenmarkt kommen.

Virtual Reality-Brillen werden nicht so schnell in den Massenmarkt kommen.

© Oculus

Vereinzelte Hersteller haben den Markteintritt jedoch auch bereits in die fernere Zukunft verschoben. Aus diesen und anderen Gründen betrachtet ViewSonic die Virtual Reality-Brillen gegenwärtig noch als Nischenprodukte im frühen Stadium. Der Anbieter von Touchscreens, Monitoren, Digital Signage-Lösungen und Projektoren sieht in Curved Displays auf absehbare Zeit die Ideallösung für Gaming, Video und den Einsatz am Arbeitsplatz für Textverarbeitung, Gestaltung und mehr.

„Der Markt für Monitore und AV-Lösungen wird aktuell von mehreren Entwicklungen getrieben. Dazu gehören vor allem Themen wie Ergonomie, Energieeffizienz, Ultra-HD und Curved Displays. Die Virtual Reality-Brillen sehe ich noch als Randerscheinung“, so Roland Lunck, Countrymanager DACH bei ViewSonic. „Sicherlich gibt es im Gaming, in der Produktentwicklung und der Wissenschaft interessante Anwendungsfelder, die aber allesamt sehr spezifisch und isoliert sind. Auch im Zusammenhang mit 3D-Fernsehgeräten ist der Einsatz von Brillen noch sehr spärlich. Es kommt doch nur sehr selten vor, dass sich 5 Menschen jeweils eine Brille aufsetzen und dann miteinander einen 3D-Film anschauen. Das Ende der klassischen Displays und Projektoren sehe ich selbst in ferner Zukunft nicht kommen.“

Selbst beim Gaming – für das die Brillen aktuell vor allem entwickelt werden – sieht ViewSonic nur eingeschränkte Tauglichkeit. Gerade bei Konsolenspielen, bei denen mehrere Spieler gleichzeitig vor Ort miteinander spielen, sind die Brillen ungeeignet. Hier sind große Bildschirme und Ultra-Kurzdistanzprojektoren aus Gründen von Kosten und Praktikabilität auf lange Sicht die Produkte der Wahl.

Wo Budget oder Platz gegen Projektoren und Großbildschirme sprechen oder der Bildschirm für mehrere Zwecke – also Beispielsweise Gaming, Büroanwendungen oder Gestaltung – genutzt werden soll, sieht ViewSonic in Curved Displays eine ideale Lösung. Durch die Krümmung der Bildschirme entsteht eine bisher unerreichte räumliche Wirkung, die beim Gaming gut zur Geltung kommt. Auch bei anderen Anwendungen bieten die Curved Displays Vorteile: So können auf großen Curved Displays auch sehr breite Excel-Dateien auf einen Blick erfasst werden, ohne dass der Anwender permanent den Kopf drehen muss.

Noch drastischer ist der Effekt, wenn ein Curved Display als Ergänzung zu einem Notebook-Bildschirm genutzt wird. Das Mehr an Arbeits- bzw. Darstellungsfläche, die auf einen Blick zu betrachten ist, überzeugt vor allem im Business-Umfeld. Dort, wo Menschen oft lange vor einem Bildschirm sitzen, kommen auch die ergonomischen Vorzüge der Curved-Displays zum Tragen. Der Einsatz von Brillen statt Bildschirmen ist hier bestenfalls Zukunftsmusik.

„Moderne Curved Displays bestechen durch hervorragende Auflösung, Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit. Auf der vergangenen Gamescom haben wir für unser 34 Zoll-Modell durchweg positives Feedback bekommen“, fasst Roland Lunck zusammen. „Wer dennoch auf 3D-Darstellungen nicht verzichten will, dem raten wir zu kostengünstigen 3D-tauglichen Projektoren. Diese können für Gaming mit Mitspielern vor Ort, Video und TV genutzt werden und liefern zudem bereits auch HD-Qualität und mittlerweile gute Sound-Performance.“

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