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20.07.2011 Rudolf Felser

Fujitsu-Scanner für chinesische Volkszählung

Das National Bureau of Statistics of China (NBSC) vertraute bei der sechsten nationalen Volkszählung in China auf Fujitsu-Dokumentenscanner der fi-Serie.

Insgesamt 1.700 Dokumentenscanner der fi-Serie kamen in dem Ende April 2011 erfolgreich abgeschlossenen Zensus-Projekt zum Einsatz. Als Texterkennungssoftware nutzte die chinesische Behörde eine Fujitsu-Lösung für die Erfassung handschriftlicher chinesischer Texte.

Die chinesische Regierung führt alle zehn Jahre eine landesweite Volkszählung durch. Für das Projekt schickte das nationale Statistikbüro Millionen von Befragern in Haushalte in ganz China, um von den Bewohnern Basis-Informationen, etwa zu Beruf, Einkommen und Ausbildung, zu ermitteln. Mit Hilfe der Fujitsu-Scanner erfasste und digitalisierte die Behörde in hunderten von NBSC-Büros in ganz China insgesamt 740 Millionen handschriftlich ausgefüllte Zensus-Fragebögen.

Die Hochleistungsscanner der fi-Serie waren einer intensiven Belastung rund um die Uhr ausgesetzt. Um die handschriftlichen Informationen auf den Umfragebögen schnell und korrekt zu erkennen, benötigten die Scanner eine extrem genau arbeitende OCR-Software. Für die technische Unterstützung war zudem das flächendeckende Support-Netzwerk von Fujitsu in ganz China von Bedeutung.

Die im Projekt eingesetzten fi-6670-Scanner arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 180 Images (90 DIN A4-Seiten) pro Minute und bewältigen 45.000 Seiten pro Tag. In China vertraut nicht nur das NBSC auf die Dokumentenscanner der fi-Serie, auch die vier größten staatlichen Banken (Industrial and Commercial Bank of China, Bank of China, China Construction Bank und Agricultural Bank of China), sondern zahlreiche andere Finanzinstitute sowie Versicherer.

Die im Projekt eingesetzte OCR-Technologie wurde vom Fujitsu Research & Development Center speziell für die sechste nationale Volkszählung entwickelt. Die Software verarbeitet den Angaben zufolge auch schwer zu entziffernde, von Hand geschriebene chinesische Namen mit einer Genauigkeit von 99,4 Prozent. Das Forschungszentrum hatte bereits 2006 eine OCR-Software für Chinas Zweiten Nationalen Landwirtschaftszensus entwickelt. (pi/rnf)

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