Nvidia startet kabelgebundene 3D-Brillen Detail - Computerwelt

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30.05.2011 pte

Nvidia startet kabelgebundene 3D-Brillen

Nvidia hat anlässlich der IT-Messe Computex eine kabelgebundene 3D-Brille für PCs vorgestellt. Sie soll jene überzeugen, für die der Preis einer kabellosen Shutterbrille bislang eine Hürde dargestellt hat.

Zudem betont Nvidia, dass die USB-Brille dank Kabel ohne Akku auskommt und somit zuverlässig ein 3D-Erlebnis garantiert – ob nun bei Spielen oder auch 3D-Videos auf YouTube. Der Marktstart soll Ende Juni zum Preis von 99 Dollar erfolgen.

Wie schon im Vorjahr nutzt Nvidia die Computex, um Kunden 3D-PCs schmackhaft zu machen. Dabei setzt die USB-Brille auf die gleiche aktive Shutter-Technologie, wie sie bislang schon in 3D-Vision-Brillen mit Infrarot-Interface genutzt hat. Somit verspricht das neue Modell praktisch das gleiche 3D-Erlebnis beispielsweise bei über 500 3D-Vision-tauglichen Games oder 3D-Videos auf YouTube – allerdings mit der Einschränkung, dass User sich aufgrund des genutzten Drei-Meter-Kabels nicht all zu weit vom PC entfernen können.

Doch positioniert Nvidia die Kabelanbindung als potenziellen Vorteil. So verweist das Unternehmen darauf, dass dank USB-Stromversorgung kein Akku nötig ist. Somit kann der 3D-Brille auch nicht mitten in einer Spielsitzung oder während eines Films der Saft ausgehen, sodass sie den Dienst verweigert. Zudem betont Nvidia, dass Nutzer das Kabel leicht mit einem zusätzlichen Schloss am PC sichern können. Damit ist es möglich, Diebstahlsrisiken beispielsweise auf LAN-Parties zu minimieren.

Als schlagendes Argument führt Nvidia zudem den Preis an. "Viele 3D-Fans haben auf erschwinglichere Brillen gewartet", meint Phil Eisler, General Manager für 3D Vision bei Nvidia. Eben diese soll das USB-Modell darstellen. Freilich bietet das Unternehmen seinen kabellosen 3D-Vision-Kit mittlerweile selbst für 149 Dollar an. Da Nutzer für 3D Vision neben der Brille auch einen modernen PC mit ausreichend leistungsfähiger GeForce-Grafikkarte sowie einen Monitor mit 120 Hertz Bildfrequenz benötigen, scheint fraglich, ob eine Preisdifferenz von 50 Dollar bei der Brille letztlich all zu sehr ins Gewicht fällt. (pte)

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