Apple erfindet die Maus neu Detail - Computerwelt

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20.10.2009 Thomas Cloer*

Apple erfindet die Maus neu

Einen Tag nach seiner rekordverdächtigen Bilanz hat Apple eine Reihe neuer Rechner präsentiert. Und die "Magic Mouse" mit Multi-touch.

3,05 Millionen Macs hat Apple im abgelaufenen Vierteljahr verkauft, hauptsächlich Notebooks. Mit einem erneuerten Line-up dürften es im laufenden Q4 mit dem hoffentlich umsatzstarken Weihnachtsgeschäft womöglich noch ein paar mehr werden.

Das eigentliche Highlight der heutigen Ankündigung ist das neue Eingabegerät Magic Mouse: Eine Multi-touch-Maus, die Steuergesten mit mehreren Fingern akzeptiert wie die gläsernen Trackpads in Apples MacBook Pro (und jetzt auch im MacBook, s.u.) hat noch kein anderer Hersteller vorzuweisen. Die Magic Mouse ist symmetrisch geformt und eignet sich damit für Rechts- wie Linkshänder gleichermaßen. Der Nutzer kann über die Systemeinstellungen von Mac OS X festlegen, wie die Multi-touch-Oberfläche auf Eingaben und Gesten reagieren soll.

Die Magic Mouse arbeitet (wie schon das Vorgängermodell mit seinem leider relativ störanfälligen Trackbällchen) kabellos über Bluetooth und tastet den Untergrund per Laser-Optik ab. Strom bezieht sie aus zwei AA-Batterien, die dank Power Management lange halten sollen. Sie kommt Ende Oktober für rund 70 Euro in den Handel.

Außerdem liegt die Magic Mouse jedem neuen iMac bei. Seinen All-in-One-Desktop bietet Apple bei im Wesentlichen unverändertem Design (neu ist ein SD-Kartenleser) ab sofort in zwei Display-Größen mit 21,5 Zoll und 27 Zoll Diagonale an, jeweils im Widescreen-Seitenverhältnis 16:9. Die LED-hintergrundbeleuchteten Displays lösen 1920 x1080 respektive 2560x1440 Bildpunkte auf.

Das 27-Zoll-Modell lässt sich als externer Monitor für andere Macs mit Mini-DisplayPort verwenden. Standardmäßig sind im iMac Core-2-Duo-Prozessoren verbaut; wer mehr Leistung will, erhält gegen Aufpreis auch Core-i5- beziehungsweise Core-i7-CPUs mit vier Kernen. Das 21,5-Zoll-Modell ist ab rund 1.100 Euro erhältlich, die 27-Zoll-Ausführung kostet ab ca. 1.500 Euro und mit Quad-Core ab etwa 1.700 Euro.

Der bildschirmlose Kompakt-Desktop Mac mini bleibt äußerlich unverändert. Er basiert nun auf etwas schnelleren Core-2-Duo-Prozessoren mit 2,26 oder 2,53 Gigahertz; die Preise sinken auf 550 oder 750 Euro. Außerdem bietet Apple nun eine Server-Variante mit 2,53 GHz an, die mit zwei 500-Gigabyte-Platten, ohne optisches Laufwerk und mit der Server-Version von Mac OS X 10.6 Snow Leopard geliefert wird. Dieses mini-Modell schlägt mit 950 Euro zu Buche.

Aufgefrischt hat Apple last, but not least das MacBook. Es steckt nun in einem weißen Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat und wurde durch Features aus der MacBook-Pro-Familie aufgewertet, als da wären LED-beleuchtetes Display, gläsernes Multi-touch-Trackpad sowie ein fest verbauter Akku mit laut Hersteller bis zu sieben Stunden Laufzeit. Das MacBook hat nun wie alle Apple-Portables einen Mini-DisplayPort zum Anschluss externer Monitore, dem allerdings der Firewire-400-Anschluss weichen musste.

Das MacBook kommt in der Standardkonfiguration mit einem 2,26 Ghz schnellen Core 2 Duo, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer 250-GB-Festplatte sowie Nvidia-"9400M"-Grafik und kostet so vielleicht gerade noch studentenfreundliche 899 Euro.

Im Apple Store finden sich seit heute Abend außerdem noch weitere kleinere Neuerungen, zum Beispiel die Fernbedienung Apple Remote jetzt im Alugehäuse (für wie gehabt 19 Euro) sowie neue Time-Capsule- und Airport-Extreme-Basen mit verbesserter Funkleistung.

* Thomas Cloer ist Redakteur der deutschen Computerwoche.

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