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07.01.2010 Rudolf Felser

Nadeldrucker mit automatischer Papierausrichtung

OKI Printing Solutions hat mit dem ML6300FB-SC jetzt einen neuen 24-Pin-Punktmatrixdrucker vorgestellt. Sein Highlight ist die automatische Papierausrichtung.

In der "guten, alten Zeit" musste man für seine Ausdrucke noch leidensfähig sein. Die vorherrschende Technologie war der Nadeldrucker, der mit einem höllischen Gekreische – das wunderbar zum nervtötenden Gepiepse des Akkustikkopplers oder Modems passte – Seite für Seite mit kleinen Farbpunkten behämmerte. Kaum jemand weint dem Nadeldrucker heute eine Träne nach, seit Laser- und Tintenstrahl-Drucker die Lautstärke gesenkt und die Qualität der Drucke erhöht haben. Dennoch gibt es auch heute noch Anwendungsgebiete, die einen "Nadler" voraussetzen, etwa wenn es um Durchschläge geht.

OKI Printing Solutions hat mit dem ML6300FB-SC jetzt einen neuen 24-Pin-Punktmatrixdrucker vorgestellt. Der Nadeldrucker erlaubt bis zu fünf Durchschläge pro Druckvorgang. Das Highlight ist allerdings die automatische Papierausrichtung (Skew Correction): Durch diese Erkennungs- und Korrekturfunktion bei der Papierzufuhr werden Benutzerfehler praktisch ausgeschlossen. Die Skew Correction-Technologie sorgt dafür, dass Formulare, Papierblätter oder Einzeletiketten stets im richtigen Winkel eingezogen werden - egal, um welches Format es sich handelt. Wer sich noch erinnern kann, mit welcher Häufigkeit bei Nadeldruckern früher Papierstaus der Sonderklasse aufgetreten sind, kann sich den Wert dieser Funktion lebhaft vorstellen.

"Wir setzen mit diesem Drucker in vielen Bereichen neue Maßstäbe. Das besondere Highlight für die hektischen Momente im Arbeitsalltag ist aber sicherlich die neue Skew Correction, die für einen geraden Papiereinzug sorgt", sagt Karl Hawlik, Managing Director bei OKI Österreich.

Durch diesen automatischen Korrekturmechanismus soll der Druck von Tickets, Formularen oder Rezepten wesentlich erleichtert werden. Übermäßige Vorsicht beim Einlegen, vor allem dünner Papiere, und zeitraubende Fehldrucke gehören damit laut OKI endgültig der Vergangenheit an. Die Papierausrichtung des Druckers korrigiert den Angaben zufolge selbstständig schräg eingelegtes Papier. Durch automatische Positionserkennung weiß der Drucker außerdem, an welcher Stelle das Papier eingelegt wurde und ob es sich um das korrekte Format für den Druckauftrag handelt.

Der Drucker eigne sich ideal für Einsatzgebiete wie Kliniken und Arztpraxen, aber auch Logistikbetriebe, Lagerzentren, Autohäuser oder Reisebüros. Seine kompakte Bauweise mit einer Stellfläche von gerade einmal 42,5 mal 25,5 Zentimetern ermöglichen den Einsatz direkt am Point-of-Sale.

Mit einem Farbband, also Druckkosten unter 15 Euro, produziert der ML6300FB-SC außerdem mehr als 3.000 DIN A4-Standardbriefe, bzw. bis zu 20.000 Rezepte. Muss das Farbband gewechselt werden, sorgt der Farbbandprotektor für eine benutzerfreundliche und saubere Installation.

Neben normalen Druckaufträgen druckt der ML6300FB-SC standardmäßig acht verschiedene Barcodes und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 450 cps (characters per second). Durch die integrierte USB- und Centronics Parallel-Schnittstelle lässt er sich in die Computerumgebung integrieren. Für die gemeinsame Nutzung des Druckers gibt es zusätzlich eine optionale Netzwerkschnittstelle.

Der neue OKI ML6300 FB-SC ist ab Januar 2010 über den Fachhandel verfügbar und ab rund 1.150 Euro (exkl. MwSt.) erhältlich. Ein schwarzes Farbband für bis zu vier Millionen Zeichen kostet rund 13,50 Euro (exkl. MwSt.).(pi/rnf)

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