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13.04.2010 Rudolf Felser

NaviBot von Samsung saugt durch die Wohnung

Die Roboter kommen! Der Staubsauger-Roboter NaviBot von Samsung will mit integrierter Kamera und zwei CPUs "eine neue Dimension des bequemen Hausputzes" eröffnen.

Der Staubsauger, der seine Umgebung beobachtet: Im Gehäuse steckt die Intelligenz des Visionary Mapping Systems, welche von einer integrierten Kamera und zwei CPUs "befeuert" wird. Diese befähigen ihn dem Hersteller zufolge zum komplett selbständigen Reinigen aller "gängigen Oberflächen", wie Böden, Teppiche und Fliesen.

Die Kamera schießt zur Orientierung 30 Fotos pro Sekunde von der Zimmerdecke, die zu einer virtuellen 3D-Karte zusammengefügt werden. Dabei werden Hindernisse identifiziert sowie der schnellste und sicherste Weg für eine vollkommene Reinigung berechnet. Sollte die zu reinigende Fläche zu groß sein, fährt der >NaviBot zwischendurch automatisch zur Ladestation. Innerhalb von zwei Stunden lädt er sich selbstständig auf und setzt die Reinigung bei seiner letzten Station wieder fort.

Bürsten auf beiden Seiten des NaviBot sollen eine schnelle und gründliche Reinigung garantieren , insbesondere in schwer zugänglichen Ecken. Eine weitere Bürste sammelt übrig gebliebenen Staub und Fasern auf. Ein spezieller Kamm kümmert sich um Tierhaare. Diese werden gleich vom Kamm selbst aufgesaugt.

Das Gerät ist mit 38 Sensoren ausgestattet, die herkömmliche Probleme, wie etwa Kollisionen mit Gegenständen, das Herunterfallen von Treppen oder Verwickeln in Kabeln verhindern sollen. NaviBot verfügt über die fünf Programme "Auto"‚ "Spot", "Max", "Edge" und "Manual". Man kann den kleinen Helfer so vorbereiten, dass er zu einer bestimmten Zeit mit der Reinigung beginnt.

Die Virtual Guards ermöglichen es, bestimmte Bereiche des Raumes für den Saugroboter zu "versperren" – dazu gehören beispielsweise Kaminstelle oder nasse Badezimmerböden. Der NaviBot ist dabei auch kompakt: Er ist so klein, dass er selbst unter Couchtische passt und auch dort makellos reinigt. Der NaviBot SR8855 ist ab sofort zum Preis von rund 500 Euro und der SR8845 zum Preis von rund 430 Euro im Handel erhältlich. (pi/rnf)

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