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15.04.2010 Ramon Schwenk*

Sparen beim Ausdrucken: So drucken Sie günstiger

Bei Farbdruckern spielen Verbrauchskosten eine wichtige Rolle – schnell ist da viel Geld verschenkt. Das muss allerdings nicht sein. Mit ein paar einfachen Tricks reduzieren Sie Ihre Druckkosten erheblich!

Gute Farblaser- und Tintenstrahldrucker sind seit einiger Zeit zum Schnäppchenpreis zu haben. Inzwischen haben Fototintendrucker mit beachtlicher Bildqualität sogar die Schallmauer von 75 Euro unterschritten. Ohne Grund bieten die Hersteller ihre Geräte freilich nicht so günstig an. Sie holen die Subventionierung holen bei den Verbrauchsmaterialien wieder rein. Sie legen dabei umso mehr drauf, je mehr Sie drucken. Oft ist der Schock groß, wenn ein Anwender die mitgelieferte und oft nur halbvolle Patrone oder Kartusche leer gedruckt hat und sich nach Nachschub umsieht .

Wie Kosten reduzieren? Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel einige Tricks in puncto Druckausgabe, die helfen, bare Münze zu sparen.

Erst überlegen, dann drucken Die wichtigste Grundregel in Sachen Druckkostenminimierung: Drucken Sie nur das, was Sie wirklich wollen und was wirklich nötig ist. Auf diese Weise sparen Sie nicht nur jede Menge Geld, sondern auch einiges an Zeit und Nerven. Und: Für schnelle Probedrucke reicht auch die Qualität eines alten Monochrom-Laserdruckers aus. Seine Druckkosten pro Seite sind meist unschlagbar günstig.

Bereiche drucken Drucken Sie von Web-Seiten, Dokumenten und Bildern nur den Bereich, den Sie wirklich in gedruckter Form benötigen. Wichtige Textbereiche kopieren Sie dazu am einfachsten in ein leeres Dokument, das Sie dann ausgeben. Oder Sie markieren den gewünschten Abschnitt und stellen im Druckdialog als Ausgabebereich die Option „Markierung“ ein. Bei Web-Seiten hilft in Firefox die Extension Nuke Any-thing dabei, überflüssige Seitenelemente vor dem Druck auszublenden.

Fehldrucke vermeiden Beim Drucken von Web-Seiten kommt es häufig zu Problemen, denn manche Seitenbetreiber verzichten auf einen druckoptimierten Seitenaufbau. Mal landen nur die Navigationselemente auf dem Papier, mal ist Text abgeschnitten. Das vermeiden Sie, wenn Sie im Browser die Funktion Druckvorschau aus dem Menü „Datei“ verwenden. Hier erkennen Sie Ausgabeprobleme und sehen sofort, ob der Ausdruck überhaupt die Inhalte enthält, die Sie sich wünschen. Zudem sehen Sie, ob eventuell am Ende des Ausdrucks Seiten überflüssig sind – diese können Sie dann im Druckdialog durch eine Seitenbeschränkung ausschließen.

Ausgabe als PDF PDF-Dokumente sehen – anders als Word-Dateien – an jedem PC und auf jedem Drucker gleich aus. Das liegt unter anderem daran, dass die Schriften ins Dokument eingebettet sind und so immer korrekt angezeigt werden, auch wenn die entsprechenden Schriftarten auf dem PC nicht vorhanden sind. Der kostenlose Acrobat Reader kann PDFs zwar anzeigen, nicht aber erzeugen. Dies erledigen Sie mit dem kostenlosen PDF-Creator. Das Tool installiert sich als Druckertreiber.

Mehrere Seiten pro Blatt Für Sparfüchse empfehlenswert ist die verkleinerte Ausgabe mehrerer Seiten auf einem Druckbogen. Selbst wenn der Text im Falle einer starken Verkleinerung nur noch bei genauem Hinsehen lesbar ist, reicht die verkleinerte Darstellung oft aus, um das Layout mehrseitiger Dokumente zu beurteilen. Viele Drucker bieten im Treiber im Menü zur Papierauswahl die Option, zwei, vier oder acht Seiten auf einem Druckbogen auszugeben. Fehlt Ihrem Treiber eine entsprechende Möglichkeit, hilft die Shareware Fineprint weiter. Das Programm installiert sich als Universal-Druckertreiber.

Doppelseitig drucken Wenn Sie zwei Seiten auf einem Bogen Papier ausgeben, sparen Sie einige Cent. Günstige Farbdrucker sind meist nicht in der Lage, automatisch doppelseitig zu drucken. Sie können trotzdem zweiseitig drucken, wenn Sie zuerst alle ungeraden Seiten ausgeben, dann den gedruckten Stapel umgekehrt einlegen und schließlich alle geraden Seiten drucken. In Word geht‘s einfacher: Aktivieren Sie im Druckdialog die Option „Manuell duplex“.

Fotos entwickeln lassen Der eigene Fotodruck auf Edelpapier mit besten Ausgabeeinstellungen kostet deutlich mehr als Abzüge vom Fotodiscounter. Lassen Sie Ihre Digitalfotos besser in Fotolabor drucken – vor allem, wenn Sie viele Abzüge benötigen. Sowohl Fotolabors als auch Digitaldruckereien bieten diesen Service an. Das wichtigste Auswahlkriterium im Wettbewerb der Online-Abzugsdienste ist der Preis.

Papier eingepackt lassen Hochglanz-Fotopapier ist teuer und empfindlich. Die Hersteller verpacken es aber oft nur in einem dickeren Karton. Empfehlenswert ist es, das Papier zusätzlich in Folie zu stecken. Die Plastikhülle schützt Fotopapier vor allem vor zu hoher Luftfeuchtigkeit. Ab etwa 60 Prozent leidet die Tintenaufnahmefähigkeit, und es kann zu einer Verschlechterung der Druckqualität kommen. Vermeiden Sie zudem Fingerabdrücke vor und nach dem Druck – das ist vor allem bei Hochglanzpapier wichtig.

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