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24.06.2010 pi/Michaela Holy

Vienna Business School wird technisch aufgerüstet

Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft investiert knapp 500.000 Euro in die Umstellung der Druck- und Kopiertechnik an den sechs Schulstandorten der Vienna Business School. Statt Laserdruckern stehen ab 7. September 33 Multifunktionsgeräte zum Drucken, Kopieren und Scannen im Schulbetrieb.

Für die Nutzer kommt ab dem Schulbeginn damit auch mehr Farbe in die Schul-Arbeit: Die neuen Geräte drucken und kopieren auch in Farbe und bieten kostenloses Scannen als Zusatzfunktion. Pro Semester gibt es für jeden Schüler 200 Seiten s/w-Kopien und Drucke gratis.

„Mit dem Ankauf und der Installation dieser hochmodernen Technik, machen wir unsere Hausaufgaben. Etwa 30 Prozent Papier, bis zu 15 Prozent Energie und über 30 Prozent Emissionen können mit der Umstellung auf klimaneutrale Geräte gespart werden“, sagt Rainer Trefelik, Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft. Die erste Aufgabe gibt es in der Vienna Business School deshalb gleich am Schulbeginn: Rund 3.500 Schüler und knapp 350 Lehrer werden sich in einer zweiwöchigen Übergangsfrist mit den technischen Innovationen an ihren Schulen vertraut machen.

„Der Testlauf in der Vienna Business School Akademiestrasse ist zur vollsten Zufriedenheit verlaufen. Die neuen Geräte bringen für alle nur Vorteile. Deshalb lohnt sich die Investition, die auch eine in die Berufszukunft der SchülerInnen ist. Die Voraussetzungen in der Schule müssen den modernen Arbeitsplätzen bestmöglich angeglichen werden", sagt Dr. Rainer Trefelik, Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft, der die Vienna Business School betreibt. So werden die multifunktionalen Geräte in fünf Jahren nicht nur rund 6.500 kWh Strom und 14,5 Tonnen CO2 weniger als die alten Laserdrucker verbrauchen, sie arbeiten auch im Schulalltag ressourcenschonender: Drucke können von jedem Notebook bzw. jedem Klassenzimmer auf allen Geräten in der ganzen Schule ausgedruckt oder gleich an die LehrerIn geschickt werden, ist ein Gerät funktionsuntüchtig kann man – so wie in jedem modernen Büro - unkompliziert auf ein anderes ausweichen.

Das neue System spart Schülern mit einem 200 Seiten Gratiskontingent/Semester auch teure Ausdrucke, die bisher im Copyshop oder am Tintenstrahldrucker zu Hause erledigt werden mussten. 100 s/w-Ausdrucke stehen den Schülern persönlich zur Verfügung, 100 kann jeder Lehrer im Namen der Schüler kostenlos ausdrucken. Schularbeiten müssen also nicht mehr "en papier" aufs Lehrerpult gelegt werden, sondern können elektronisch an den Lehrer übermittelt werden, die sie dann ausdruckt. Mit der neuen Scanfunktion können Inhalte nun auch elektronisch erfasst werden. Über das Freikontingent hinaus können Farb- bzw. zusätzliche s/w-Kopien zu unter den in Kopiershops liegenden Preisen zugekauft und über die edu.card abgerechnet werden.

“Auch das „Schulklima“ wird besser“, freut sich Rainer Trefelik, denn die neue Technik senkt - weil statt im Klassenzimmer auf den Gängen bzw. den Stockwerken der Schulgebäude untergebracht - auch die Raumluftbelastung, die die alten Laserdrucker mit sich brachten. Rund drei Mio. Ausdrucke und Kopien – durchschnittlich 800 Seiten pro Kopf - verbrauchten der „Papiertiger“ Vienna Business School an sechs Sandorten in Wien und Mödling bisher jährlich. Dass nun standardmäßig doppelseitig gedruckt wird, senkt den Papierverbrauch in der Vienna Business School um rund 30 Prozent und entlastet so ebenfalls die Umwelt.

Neben Schülerausweis, Freifahrtausweis und elektronischer Geldbörse, bekommt die edu.card für jeden Schüler nun eine neue zusätzliche Funktion. Drucken, Kopieren und Scannen wird über die – aufladbare - edu.card verrechnet. Diese dient auch als Identifikation für den Abruf des Druckjobs egal an welchem Gerät und wo. Und damit Unterlagen nicht in die falschen Hände geraten, folgt der Druckjob nicht nur dem Schüler zu jedem Gerät, sondern das neue Systemsichert nach dem SECURE Print–Prinzip auch die Diskretion: Denn jeder an den Drucker weggeschickte Druckauftrag wird am Server gespeichert und kann erst nach der Authentifizierung des Schülers mit der edu.card ausgedruckt werden. Und weil jeder Schüler auch nur seine eigenen Druckjobs sehen, abrufen und ausdrucken kann, bleiben diese auch vertraulich.

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