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16.07.2010 Reto Vogt*

26 geniale Tipps fürs Drucken

Ob A wie ausgetrocknete Tinte, E wie Energie sparen oder Z wie Zweiseitendruck: Mit unseren 26 genialen Tipps drucken Sie schneller und günstiger.

Falsche Druckeinstellungen kosten Sie viel Geld. Mit folgenden Tipps sparen Sie teure Tinte, Papier, Strom und Nerven. Zudem erfahren Sie, wie Sie Probleme mit Laserdruckern lösen, Ihre Druckkosten im Griff haben und trotz Leerstandsmeldung weiterdrucken.

Ausgetrocknete Tinte Wenn Sie Ihren Tintenstrahldrucker lange Zeit nicht benutzen, kann die Tinte austrocknen. Verwenden Sie in diesem Fall nicht die Selbstreinigungsfunktion des Geräts. Diese verschwendet die Tinte. Nehmen Sie die Patronen stattdessen heraus und legen Sie diese für eine halbe Stunde in warmes Wasser. Trocknen Sie die Tintenkartuschen danach mit einem Papiertaschentuch ab und montieren Sie diese wieder im Drucker.

Extra-Spar-Tipp: Haben Sie den Drucker an einer Stromleiste mit Kippschalter angeschlossen, sollten Sie das Gerät nicht direkt darüber ausschalten. Denn die Patrone kann nicht mehr in die Ausgangsposition zurückfahren und trocknet schneller aus.

Fotobücher Gedruckte Fotobücher sind ein schönes und persönliches Geschenk. Laden Sie Ihre schönsten Aufnahmen bei einem Online-Fotodienst wie beispielsweise Photokasten.de hoch und stellen Sie damit Ihr eigenes gedrucktes Fotoalbum zusammen.

CD-Cover Es gibt Drucker, die CDs und DVDs direkt beschriften. Besitzen Sie ein solches Gerät, müssen Sie spezielle bedruckbare Scheiben kaufen. Diese haben meist eine weiße, matte Oberfläche und sind entsprechend gekennzeichnet. Unterstützt Ihr Drucker diese Funktion nicht, kaufen Sie einen Bogen Spezialetiketten für CD-Rohlinge. Diese sind im Fachhandel erhältlich.

Für passgenaues Aufkleben ist zudem eine Zentrierhilfe empfehlenswert. Der Kauf dieses Geräts lohnt sich aber nur, wenn Sie oft CDs oder DVDs bedrucken. Brennen Sie besonders wichtige Daten auf einen Rohling, raten wir Ihnen von Etiketten ab, weil der Leim den Rohling angreifen kann. Nehmen Sie besser einen Filzstift zum Beschriften oder drucken Sie eine Einlage für die Plastikhülle.

Dateiformat Wer seine Dokumente weitergibt, sollte immer ein weit unterstütztes Dateiformat wählen. Empfehlenswert ist zum Beispiel PDF. Dokumente in diesem Format sehen auf jedem PC und System gleich aus. Es gibt zahlreiche Gratis-Tools wie beispielsweise FreePDF XP, mit denen Sie PDFs aus beliebigen Anwendungen erstellen.

Für viele dieser Tools benötigen Sie zusätzlich die kostenlose Software Ghostscript. FreePDF XP und Konsorten nisten sich nach der Installation als neuer Drucker in Ihrem System ein. Wählen Sie diesen in einem beliebigen Programm über Datei/Drucken aus. Per Klick auf Drucken/Ablegen, finden Sie das PDF im gewählten Verzeichnis.

Energie sparen Ein Laserdrucker verbraucht im Betrieb durchschnittlich 600 Watt. Dieser Wert lässt sich nicht verringern. Anders ist es, wenn Sie den Drucker nicht benutzen: Schalten Sie in diesem Fall das Gerät immer komplett aus. Verwenden Sie dazu den Kippschalter auf der Rückseite des Druckers und nicht den Ausschaltknopf auf der Vorderseite. Dieser schickt Ihren Printer nur in den Schlafmodus. Dabei verbraten die meisten Geräte immer noch bis zu 5 Watt. Wenn kein Kippschalter vorhanden ist, schalten Sie den Drucker in den Stand-by-Modus und ziehen ihn danach vom Strom ab oder verwenden eine Stromleiste mit Schalter.

Tipp: Messen Sie den Stromverbrauch Ihres Druckers im Standby- oder Sleepmodus mit einem Energie-/Stromkostenmessgerät.

Falschpixel Als Falschpixel bzw. Satellitenpixel werden kleine Tinten- oder Tonerpartikel bezeichnet, die neben dem eigentlichen Buchstaben gedruckt werden. Wollen Sie diese unschönen Druckfehler vermeiden, wählen Sie im Druckdialog unter Datei/Drucken/Eigenschaften die höchste Druckqualität. Diese heißt bei den meisten Herstellern "Fein" oder "Superfein". Dadurch wird aber wesentlich mehr Tinte verbraucht. Verwenden Sie die Funktion also nur für wichtige Ausdrucke, deren Qualität perfekt sein muss.

Grafiken Bei einer Word-Datei mit vielen Grafiken lassen sich Platzhalter anstelle der Bilder ausgeben. So sparen Sie Tinte. Gehen Sie in Word zu Extras/Optionen/Ansicht und setzen Sie ein Häkchen vor "Platzhalter für Grafiken ". Es werden alle Bilder durch ein weißes Quadrat mit schwarzem Rahmen ersetzt. Wollen Sie die Grafiken wieder drucken, löschen Sie das Häkchen.

Patronen bis zum letzten Tropfen ausnutzen Obschon Ihr Tintendrucker nach einer neuen Patrone verlangt, ist die alte meistens noch gar nicht leer. Bei den fünf größten Herstellern waren bei einem Redaktionstest trotz Leermeldung immer noch 15 bis 32 Prozent Resttinte in der Patrone. Der Schnitt betrug 22 Prozent. Das ist mehr als ein Fünftel der ganzen Füllmenge. So drucken Sie dennoch weiter: Nehmen Sie die Patrone aus dem Drucker und schütteln Sie diese vorsichtig. Das verteilt die Tinte im Behälter. Erfahrungsgemäß können Sie anschließend noch viele Seiten ausdrucken.

Individueller Druck Standardmäßig drucken viele Geräte in der besten Qualität. Das ist nicht nötig: Für einfache, schnelle Ausdrucke genügt der Entwurfsmodus. Passen Sie die Druckqualität Ihren individuellen Bedürfnissen an. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung von Windows und gehen Sie zu Drucker und Faxgeräte. Klicken Sie mit Rechts auf den Gerätenamen; wählen Sie Druckeinstellungen. Verändern Sie nun die Einstellungen so, dass Sie Ihren Druckgewohnheiten entsprechen. Bestätigen Sie mit OK.

JPEG Für einen qualitativ guten Fotodruck sind hochaufgelöste Bilder die wichtigste Voraussetzung. Schießen Sie Ihre Fotos deshalb immer in der bestmöglichen Auflösung. Verwenden Sie fürs Drucken sehr gutes Fotopapier, am besten vom Gerätehersteller. Wählen Sie im Druckmenü das richtige Papier aus, damit der Drucker weiß, womit er es zu tun hat. Aktivieren Sie die Option "Randlos " und entscheiden Sie sich für die beste Druckqualität.

Tipp: Farb-Lasergeräte benötigen für den Fotodruck spezielles Fotopapier. Drucken Sie häufig Bilder, empfehlen wir Ihnen den Gang zu einem Fotolabor. Grosse Mengen an Fotos lassen sich dort günstiger drucken als zu Hause.

Laserkartusche Der Laserdruck ist im Vergleich zum Tintenstrahldruck günstiger. Das liegt unter anderem an den Tonerkartuschen, die viel mehr Seiten drucken als die kleinen Tintenpatronen. Wer mehr als 500 Seiten im Monat ausgibt, fährt deshalb mit einem Lasergerät deutlich besser. Günstige Schwarz-Weiß-Laser gibt es bereits für deutlich unter 100 Euro.

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