Galapagos: Sharps E-Book-Evolution Detail - Computerwelt

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27.09.2010 pte

Galapagos: Sharps E-Book-Evolution

Der Elektronikkonzern hat seine Pläne für einen eigenen E-Book-Dienst präsentiert. Unter dem Namen "Galapagos" als Anspielung auf die Evolution technischer Services wird der Content-Dienst in Japan starten.

Ab Dezember sollen User so elektronischen Zugang zu rund 30.000 Zeitungen, Magazinen und Büchern bekommen. Passend zum Content-Service wird Sharp auch zwei Android-Tablets unter dem Namen Galapagos anbieten. Eine 10,8-Zoll-Variante ist besonders für den Heimgebrauch gedacht und lockt mit einer höheren Bildschirmauflösung als Apples iPad. Für den Lesegenuss unterwegs dagegen setzt Sharp auf ein Gerät im Pocketbuch-Format.

HD-LITERATUR Sharp setzt bei seinen E-Book-Lesegeräten auf LCD-Bildschirme und Android als Betriebssystem. Noch hat das Unternehmen kaum Details verraten, doch das größere Galapagos-Tablet beeindruckt immerhin mit einer HD-Auflösung von 1.366 mal 800 Pixel. Damit sollen User bequem auch größerformatige Magazine lesen können. Als mobilere Alternative ist ein 5,5-Zoll-Gerät vorgesehen, dass immerhin auch 1.024 mal 600 Bildpunkte bietet.

Die Software der Geräte ist laut Sharp darauf ausgelegt, die Eigenheiten der japanischen Sprache und Schrift optimal zu berücksichtigen. Dabei setzt Sharp auf das E-Book-Format XMDF (eXtensible Model Data Format). Einer Ankündigung von Juli diesen Jahres zufolge unterstützt die neue XMDF-Generation für Sharps Content-Plattform auch Audio- und Videoinhalte als Teil der Publikationen. Mittels Galapagos-PC-Software können User Dateien auch in dieses Format übertragen, um sie problemlos auf den Tablets anzusehen, so das Unternehmen.

ABOS UND MEHR Sharp wird bei Galapagos im Gegensatz zu Apple beim iPad von Beginn an einen Abo-Dienst für periodische Publikationen anbieten. Dabei kann der User selbst bestimmen, wann genau er die aktuellsten Ausgaben von Zeitungen und Magazinen zugestellt bekommt. Bei E-Books wiederum stellt der Konzern kostenlose Testversionen in Aussicht, mit denen Publisher neue Kunden locken können. Zudem will Sharp eine Reihe eigener Apps für seine Tablets anbieten und die Funktionalität der Geräte laufend erweitern. Ein japanisches Präsentations-Video ist auf Youtube zu sehen. (pte)

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