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24.03.2009 Rudolf Felser

Wenn der Drucker den Dienst quittiert

Lexmark gibt Tipps für eine optimierte Drucker-Infrastruktur, die das Unternehmen an seinem Wiener Standort auch selbst berücksichtigt hat.

Er war ein zuverlässiger Begleiter und hat stets seinen Dienst getan – aber nun kann der Drucker mit den gestiegenen Anforderungen im Büro nicht mehr mithalten und muss ersetzt werden. Bei der Anschaffung eines Nachfolgers gibt es viel zu bedenken: Muss es wirklich wieder ein Gerät pro Arbeitsplatz sein? Oder sollte bei dieser Gelegenheit doch besser ein Multifunktionsdrucker angeschafft werden, den mehrere Kollegen nutzen? "Eine Druckerkonsolidierung hat viele Vorteile: Man spart Kosten, optimiert die Druckprozesse und entlastet die Umwelt", sagt Roman Tippner, Marketing Manager bei Lexmark.

Eine aktuelle Ipsos-Studie im Auftrag von Lexmark (befragt wurden 5.676 Angestellte in repräsentativen Unternehmen aus 13 Ländern) unterstreicht die Worte des Marketing Managers. Demnach sind sich Unternehmen oft nicht darüber bewusst, wie viele Ressourcen sich durch intelligentes Drucken sparen lassen – 67 Prozent kennen ihre Druckkosten nicht. Tatsächlich geben Unternehmen zwischen 400 und 1.200 Euro pro Jahr für die Ausdrucke jedes einzelnen Mitarbeiters aus. Mit einer optimierten Druckerinfrastruktur ließen sich nicht nur Stromkosten reduzieren, gleichzeitig könnten auch papiersparende Funktionen standardmäßig aktiviert werden, so Lexmark in einer Aussendung.

b>BESTANDSAUFNAHME Will ein Unternehmen seine Druckerinfrastruktur optimieren, benötigt es zunächst eine Bestandsaufnahme. Eine derartige Ist-Analyse hat der Druckerhersteller Lexmark kürzlich auch im eigenen Unternehmen durchgeführt. Das Resultat in der Austria-Zentrale in Wien vom Jänner dieses Jahres: Mit 29 Geräten im Haus und einem Papierverbrauch von 8.160 Seiten jährlich lag der Druckerhersteller deutlich über dem Durchschnitt. Als Konsequenz reduzierte Lexmark die Zahl der Drucker und Multifunktionsgeräte, zugunsten der Kosten und der Umwelt, auf neun gut ausgelastete Geräte. Zusätzlich definierte der Hersteller die Druckrichtlinien neu und setzte vermehrt auf Funktionen wie den automatischen Duplexdruck oder die Druckvorschau. So ließ sich der Papierverbrauch eigenen Angaben zufogle stark reduzieren. Gleichzeitig gelang es durch die nunmehr zentrale Steuerung der Geräte, einen automatischen Bestellprozess anzustoßen, wenn Tinte oder Toner zur Neige gehen.

So konnte Lexmark im eigenen Haus eine optimale Druckerumgebung schaffen – und die Kosten für Verbrauchsmaterial um 29 Prozent, die direkten Druckkosten um 43 Prozent und die Papierkosten sogar um 50 Prozent senken. Auch der Energiebedarf sank durch die Reduzierung der Geräte um 76 Prozent – Zahlen, die laut Lexmark ähnlich auf jedes andere Unternehmen übertragbar sein sollen.

"Überarbeitet man seine Druckerstruktur, muss man die Scheu vor Veränderungen ablegen", sagt Tippner. Doch der Aufwand lohnt sich, wie die Ipsos-Studie zeigt. In 49 Prozent der Unternehmen, die innerhalb der letzten beiden Jahre "geringe oder strukturelle Veränderungen in ihrer Druckerumgebung" vornahmen, arbeiten 62 Prozent der Mitarbeiter nach eigener Einschätzung effizienter.(rnf/pi)

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