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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


14.05.2009 Rudolf Felser

Heimische Nutzer lieben Facebook

Die Internetnutzung in Österreich steht den Marktforschern von Integral zufolge kurz vor dem Überschreiten der Dreiviertelmarke.

Erst kürzlich haben die Marktforscher von GfK Austria die Ergebnisse ihres Online-Monitor für das erste Quartal 2009 veröffentlicht (siehe dazu "71 Prozent der Österreicher nutzen Internet"), jetzt sind die Kollegen von Integral mit ihrem Austrian Internet Monitor-Consumer (AIM-C) dran. Die Ergebnisse sind ähnlich, wenn auch natürlich wegen der leicht unterschiedlichen Ausrichtung beider Untersuchungen nicht komplett vergleichbar.

Die Internetnutzung in Österreich stehe kurz vor der Überschreitung der Dreiviertelmarke, so Integral in seiner Aussendung: 74 Prozent der Bevölkerung würden das Medium nutzen. Nutzergenerierten Inhalten messen die Meinungsforscher dabei eine zunehmend größere Rolle zu. Doch welche Angebote verzeichnen die stärkste Dynamik, und wer nutzt sie? Der Austrian Internet Monitor geht ein bisschen ins Detail.

Kommunikation per E-Mail und Informationssuche zählen den Ergebnissen zufolge zu den beliebtesten Tätigkeiten im Internet. Die ersten Plätze in der Nutzungs-Hitliste sind diesen Nutzungszwecke bereits seit geraumer Zeit sicher. Das Zeitalter des Web 2.0 habe dem Bereich Kommunikation einen weiteren Aufwind verschafft, so integral weiter, und die Anwendung nutzergenerierter Inhalte verzeichne eine anhaltende Dynamik.

Der größten Beliebtheit innerhalb der Web 2.0.-Angebote erfreut sich das Online-Lexikon Wikipedia. Knapp zwei Drittel der Internetnutzer haben die Plattform jemals besucht. Die aktiven Einträge auf Wikipedia gehen hingegen auf eine kleine Minderheit zurück - nur vier Prozent der Onliner haben schon einmal selbst einen Beitrag dort verfasst. Die passive Nutzerschaft von Wikipedia verzeichnet ein kontinuierliches, wenn auch mittlerweile geringes Wachstum.

Etwas dynamischer entwickelt sich die Videoplattform Youtube, die sechs von zehn Internetnutzern bereits aufgerufen haben. Die Userzahl ist innerhalb der letzten zwölf Monate um ein Drittel gewachsen. Dies ist nicht nur auf die zunehmend bessere Ausstattung der Konsumenten mit Kameras zurückzuführen. Auch sind die Nutzer immer geübter in ihrem Umgang mit dem Internet - wodurch die Hemmschwelle, ein Video ins Netz zu stellen, zurückgehen dürfte.

Der große Gewinner unter den Web 2.0-Angeboten sind jedoch die sozialen Netzwerke, allen voran Facebook. Die Plattform konnte ihre österreichische Verwenderschaft in den letzten zwölf Monaten verdreifachen und wurde bereits von jedem fünften Internetnutzer besucht. Die beruflich motivierte Nutzung von Networking-Plattformen wie Xing oder StudiVZ hat bereits in den letzten Jahren Trends gesetzt. Nun befindet sich offenbar das privat orientierte Netzwerken auf dem Vormarsch.

Die Kommunikation mit dem sozialen Umfeld hat sich gewandelt, speziell in der jüngeren Zielgruppe. Um auf dem Laufenden zu sein, "kommt man um die Verwendung von Networking-Plattformen kaum noch herum", urteilen die Marktforscher. Die höchste Nutzerquote verzeichnen soziale Online-Netzwerke innerhalb der 14- bis 19-Jährigen. Mit zunehmendem Alter sinkt der Nutzeranteil. Auch sind Männer etwas eifrigere Besucher sozialer Netzwerke als Frauen.

Mehr Details finden sich in der aktuellen Ausgabe des Austrian Internet Monitor-Consumer (AIM-C), der von Integral Markt- und Meinungsforschung seit 1996 auf Basis von insgesamt 12.000 telefonischen Interviews pro Jahr (3.000 pro Quartal) durchgeführt wird - repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren. (rnf)

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