Solar-Kopfhörer: Handy laden beim Musikhören Solar-Kopfhörer: Handy laden beim Musikhören - Computerwelt

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09.07.2013 pte

Solar-Kopfhörer: Handy laden beim Musikhören

Geht es nach dem Briten Andrew Anderson, können Smartphone- und Tablet-Nutzer ihre Geräte in Zukunft ganz leicht beim Musikhören im Freien aufladen.

Hören beim Laden - Laden beim Hören.

Hören beim Laden - Laden beim Hören.

© onbeatheadphones.com

Möglich machen sollen das die "OnBeat Solar Headphones" - hochwertige Kopfhörer mit eingebauter flexibler Solarzelle. Um die Idee Realität werden zu lassen, wollen die Macher 200.000 Pfund per Crowdfunding-Kampagne aufstellen. Auf Kickstarter müssen sich die Solar-Kopfhörer dabei mit anderen Ladegerät-Projekten wie beispielsweise "SolePower" messen.

Die OnBeat Solar Headphones sollen sichtlich Audiophile ansprechen, die wegen der Klangqualität auch bei Smartphones und Tablets Bügel-Kopfhörer statt nur Ohrstecker nutzen. Eben auf dem Kopfbügel des Modells befindet sich auch die flexible Solarzelle, die dem Macher zufolge immerhin 55 Quadratzentimeter groß ist und so eine Ladeleistung von 0,55 Watt bietet. Dank Solar-Aufladen und eingebautem Akku sollen die Kopfhörer somit in der Lage sein, mobile Gadgets den ganzen Tag am Laufen zu halten.

Die Kopfhörer sind laut dem Erfinder zufolge für jedes Smartphone oder Tablet geeignet. Bei Bedarf - etwa an Regentagen oder bei längerem Aufenthalt in Innenräumen - können die Hörer-Akkus auch via USB-Kabel beispielsweise über den Computer aufgeladen werden. Der Verkaufspreis der OnBeat Solar Headphones soll letztlich bei an die 120 Pfund liegen, im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne sind sie für Schnellentschlossene aber schon für 69 Pfund zu haben.

Wenngleich viele Nutzer mobile Geräte sicher gern unterwegs laden würden, sind große Kopfhörer nicht für jeden. Auf Kickstarter finden sich aber auch immer wieder andere Alternativen, die durch die Unterstützung der Massen Realität werden sollen. SolePower beispielsweise setzt darauf, mit einer speziellen Einlegesohle Strom aus der Gehbewegung des Nutzers zu gewinnen. Der wohl größte Nachteil der Erfindung ist, dass der zu ladende Akku aus dem jeweiligen Gerät genommen werden muss - für das Handyladen unterwegs nicht unbedingt ideal.

Der "SunStash" wiederum ist ein tragbares Solar-Ladegerät, das aufgrund seiner Größe eher dafür interessant ist, einen Laptop-Akku zu laden, wenn man es sich im Sommer im Freien gemütlich gemacht hat - als Notlösung unterwegs ist es somit ebenfalls eher ungeeignet. Dafür bietet sich eher der "SOSCharger" an. Der Minigenerator mit Handkurbel hatte im April über 3.400 Unterstützer gefunden und soll ab August allgemein erhältlich werden. (pte)

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