"Kwikset Kevo": Handy mutiert zum Schlüssel "Kwikset Kevo": Handy mutiert zum Schlüssel - Computerwelt

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07.08.2013 pte

"Kwikset Kevo": Handy mutiert zum Schlüssel

Mit der "Kwikset Kevo"-App lässt sich die Haustür via Bluetooth einfach mit dem Smartphone öffnen.

© kwiksetpresskit.com

Um aufsperren zu können, muss das Handy nicht einmal aus der Tasche genommen werden. Sobald der Nutzer das spezielle Schloss mit der Hand berührt, wird dieses mithilfe der App automatisch und drahtlos entriegelt. Erhältlich ist die Anwendung bis dato ausschließlich für iOS-Devices.

Von Expertenseite wird dieser Ansatz noch kritisch betrachtet. "Ich halte diese elektronischen Schlösser noch nicht für vollständig ausgereift. Da sie sich noch in einer Testphase befinden, ist das Sicherheitsrisiko schwer kalkulierbar", erläutert Günter Koch, Techniker bei der Schlüssel-Koch GmbH, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext. Dennoch sei die Technologie durchaus zukunftsträchtig und könne in vielen Bereichen zum Einsatz kommen.

Damit dieses System funktioniert, muss an der entsprechenden Tür ein neues Schloss, welches im "Kevo Smart Lock"- Set inkludiert ist, angebracht werden. Das Package ist für 144 Pfund (rund 166 Euro) erhältlich und besteht zudem aus zwei eKeys, die an Verwandte und Freunde gesendet werden können, um diesen Zutritt zu gewähren. "Zweifelsohne bieten diese elektronischen Schlosser einen gewissen Komfort", bestätigt Koch. Mitgeliefert werden zusätzlich zwei herkömmliche Schlüssel, die eingesetzt werden können, wenn der Akku einmal streikt.

Es bestehen jedoch auch entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Vorrichtungen. Zum einen ist es nicht mehr nötig, einen schweren Schlüsselbund mit sich herumzutragen, zum anderen erhöht dieses System die Flexibilität. "Für den Privatanwender würde ich es noch nicht empfehlen. Doch bei größeren Unternehmen, wo Schlösser mitunter auch zentral gesteuert werden müssen, kann sich diese Technologie durchaus als nützlich erweisen", erklärt der Sicherheits-Profi. (pte)

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