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24.11.2009 Bernhard Haluschak*

Server verwalten und Energie sparen

Neue Techniken für Server, CPUs und Data Center erleichtern die Verwaltung von IT-Ressourcen und senken den Stromverbrauch.

Gut 60 Prozent ihrer IT-Budgets geben Unternehmen typischerweise für die Verwaltung von IT-Systemen aus. Das hat das Marktforschungs- und Beratungshaus IDC herausgefunden. Zudem steigen jedes Jahr die Stromkosten der IT-Infrastruktur im Data Center. Neben dem eigentlichen Betrieb der Server verursacht vor allem die notwendige Klimatisierung hohe Kosten. Vor diesem Hintergrund sollten IT-Verantwortliche neue Techniken für Server, Racks und Rechenzentren nutzen.

Für Racks beispielsweise haben IT-Anbieter mittlerweile eine Vielzahl an Systemen im Programm, mit denen sich die IT-Infrastruktur effizient verwalten lässt. Vor allem das automatische Monitoring spielt dabei eine wichtige Rolle. Das vereinfacht etwa die Inventarisierung der IT-Assets und unterstützt den Administrator dabei, die Rechenleistung auf andere Systeme zu verteilen, um etwa unerwünschte Hotspots zu umgehen.

Geht es um Server, so sind die CPU- und Chipsatz-Hersteller gefragt, um diese Komponenten möglichst energieeffizient zu konzipieren. Mit der neuen Nehalem-Xeon-Architektur für Prozessoren und dem neuen Tylersburg-Chipsatz hat Intel einen großen Schritt in diese Richtung unternommen. Beispielsweise hat der Hersteller die Energieeffizienz der neuen Systeme um den Faktor 2 gegenüber den Vorgängersystemen gesteigert. Darüber hinaus hat Intel neue Management-Funktionen in den 5520-Chipsatz (Tylersburg-36D) integriert.

In Server-Räumen und Rechenzentren sind enorme Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf IT-Management und Energie vorhanden. So bieten Unternehmen wie Rittal oder APC bereits Management-Lösungen für Rechenzentren an, die die Kontrolle der Energieversorgung zentralisieren und die Verteilung der Rechenleistung über das Rechenzentrum hinaus regeln können. Zusätzlich werden neue Konzepte für die Klimatisierung und die Energieversorgung von Rechnerräumen entwickelt. In unserem Beitrag erläutern wir, welche Technologien aktuell und künftig die Kosten in den Rechenzentren reduzieren können.

FÜNF TOOLS ZUM ENERGIESPAREN IM DATA CENTER

Auf dem Weg zum grünen RZ Vollgepackte Server-Rracks in Rechenzentren verschlingen eine Menge Strom. Viele Produkte können helfen, den Energieverbrauch existierender IT-Landschaften zu senken. Mit den folgenden fünf Produkten machen Sie Stromfressern den Garaus.

Cisco EnergyWise for Catalyst Switches EnergyWise ist eine Software für Ciscos Catalyst Switches und Router. Sie misst den Stromverbrauch von Routern, Switches, IP-Telefonen, Wireless Access Points und PCs. Anhand der ermittelten Daten wird der Energieverbrauch dann optimiert.

Upsite Technologies HotLok Blanking Panel Das Panel von Upsite arbeitet wie eine Versiegelung, die verhindert, dass unterschiedlich heiße Luft zwischen Kalt- und Warmgängen zirkuliert. Die Systeme helfen dabei, Hotspots in Server-Systemen zu identifizieren und die Kühlung insgesamt zu optimieren.

Sentilla Energy Manager Die Software von Sentilla überwacht kontinuierlich den Stromverbrauch von Servern, Storage, Routern und weiterem Equipment. Damit kann der zukünftige Verbrauch vorhergesagt werden und Equipment identifiziert werden, das durch überhöhten Stromverbrauch auffällt.

Green Grid free online Cooling Tool Knappes Budget? Die Nonprofit-Organisation Green Grid hat ein kostenloses Online-Tool entwickelt, mit dem ermittelt werden kann wieviel Luft aus der Umgebung verwendet werden kann, um das Rechenzentrum zu kühlen. Der Online-Rechner verwendet Postleitzahl, lokale Energiepreise und IT-Ausrüstung, um entscheiden zu können, wie hoch die Einsparungen sind, wenn Luft aus der Umgebung oder Wasserkühlung verwendet wird.

D-Link Green 16-Port Managed Gigabit Der Gigabit-Switch von D-Link bremst den Energiehunger im Data Center, indem er automatisch den Linkstatus eines Geräts erkennt und den Energieverbrauch von Ports herunterfährt, die nicht in Betrieb sind.

* Der Autor ist Redakteur der deutschen Computerwoche.

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