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24.03.2010 idg/Thomas Mach

Hoffnungsträger Xeon 5600

Virtualisierung und Krise halten Server länger im Einsatz, was sich negativ auf den Servermarkt auswirkt. Nun sollen die Verkäufe aber dank Intels jüngstem CPU-Spross wieder anziehen.

Das Ringen um Marktanteile im Server-Markt geht in eine weitere Runde. Innerhalb kurzer Zeit präsentierten alle großen Hersteller – Dell, Fujitsu, HP und IBM – Server, die auf Intels jüngstem Prozessor-Spross Xeon 5600 basieren. Diese nutzen jeweils vier bis sechs Rechenkerne und sollen im Vergleich zu den Vorgängern bei weniger Energieverbrauch bis zu 60 Prozent schneller arbeiten.

Unternehmen könnten damit laut Dan Olds, Analyst bei der Gabriel Consulting Group, Stromkosten eindämmen und die Betriebskosten von Data Centern senken: »Es ist weniger eine Revolution sondern mehr eine Evolution. Die Server-Hersteller konzentrieren sich eben auf jene Produktmerkmale, die nach ihrer Überzeugung für die Kunden am wichtigsten sind.« Die aktuellen Fortschritte in Sachen Rechenleistung und Energieeffizienz könnten helfen, die Server-Verkäufe, die seit Jahresbeginn 2009 auf Talfahrt sind, wieder anzukurbeln, prophezeit Mercury-Research-Analyst Dean McCarron. Wegen der schwierigen konjunkturellen Lage hätten viele Unternehmen die Austauschzyklen ihrer Server verlängert. Nun gebe es erste Anzeichen für ein Wiederanziehen der Nachfrage.

Der IDC zufolge lieferten Serverhersteller im vierten Quartal 2009 weltweit 2,2 Millionen Server aus – 4,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008. Wegen der gesunkenen Preise seien die Umsätze dennoch um 3,2 Prozent zurück gegangen. Eine Ausnahme bildete lediglich das x86-Segment, das um 14 Prozent zulegen konnte. Die Einsatzszenarien der Server würden sich allerdings laut McCarron entscheidend ändern: Immer mehr Unternehmen würden auf Virtualisierung und Hardwareerweiterungen innerhalb der Server-Systeme setzen. Etwa mittels zusätzlicher Rechenkerne, Multithreading-Techniken und mehr internen Speicherkanälen. Dadurch könnte die Arbeitslast der Server erhöht werden, wodurch gleichzeitig die Auslastung steige. Mit der Folge, dass Server noch stärker konsolidiert werden können.

»Weniger Server und konsolidierte Infrastruktur bedeuten wiederum weniger Kosten für Energie und Kühlung«, unterstreicht Krista Satterthwaite, Product Marketing Manager bei HP. Der Konzern stellte kürzlich 18 Proliant G6-Server vor, darunter Blade- und Tower-Systeme mit Xeon-5600-CPU. Konkurrent Dell kündigte eine Reihe neuer Modelle der PowerEdge-Familie an. Auch IBM steigt mit zusätzlichen Varianten in den Ring, darunter zwei Rack-Server (x3650 M3 und x3550 M3) und zwei Enterprise Tower Server (x3500 M3 und x3400 M3). Zudem kündigte Big Blue das für Virtualisierungszwecke optimierte BladeCenter HS22V an.

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