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26.04.2010 Sandra Adlesgruber*

Computerkühlung heizt Gebäude

Die ETH Zürich und IBM Zürich nehmen den "Aquasar" in Betrieb. Der Supercomputer wird anstelle von Luft mit heissem Wasser gekühlt. Mit der abgeführten Wärme werden die ETH-Gebäude beheizt.

Knapp ein Jahr, nachdem die Partner den Bau des Supercomputers angekündigt haben, wird "Aquasar" an der ETH Zürich jetzt in Betrieb genommen.

DARUM GEHT'S Ein Computerchip muss gekühlt werden, damit er nicht überhitzt. Der Chip muss stetig unter 85 Grad Celsius gehalten werden. Dazu kann auch bis zu 60 Grad heisses Wasser verwendet werden.

Bei Aquasar bringen die Forscher die Wasserkühlung möglichst nahe an die Wärmequelle, also an den Chip. Die von den Prozessoren abgeleitete Wärme wird durch einen Wärmetauscher an die Gebäudeheizung abgegeben. Das spart Energie und reduziert den Co2-Ausstoss, berichten die Forscher. Da der Aquasar keine zusätzliche Kältemaschine benötigt, sinkt der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent.

* Sandra Adlesgruber ist Redakteurin der Schweizer PCtipp.

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