AK warnt: Handypreise steigen AK warnt: Handypreise steigen - Computerwelt

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06.02.2014 Rudolf Felser

AK warnt: Handypreise steigen

"Der Wettbewerb sinkt, die Preise steigen", warnen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kunden von Bob, Yesss und A1.

Steigende Handytarife sind kein Grund zur Freude.

Steigende Handytarife sind kein Grund zur Freude.

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Auf Bob-Bestandskunden, Yesss- und A1-Neukunden rollt eine Belastungswelle durch höhere Preise zu, warnt die AK. "Jetzt ist es bittere Realität, was wir durch die Fusion von Orange und Drei befürchtet hatten. Der Wettbewerb sinkt, die Preise steigen", kritisiert AK-Konsumentenschützerin Daniela Zimmer.

Besonders A1-Bob-Kunden rät die AK zu einem Tarifcheck, denn mit 3. März soll Telefonieren und Surfen für sie spürbar teurer werden: Die Grundgebühren steigen demnach für die meisten Bestandskunden um rund zehn bis 20 Prozent. Durch die Anhebung der Grundgebühren, etwa bei den Smartbob-Alttarifen um zwei Euro im Monat, erhöhen sich die jährlichen Fixkosten für einen Haushalt mit etwa zwei Smartbob-Anschlüssen um 48 Euro. Hinzu kommen noch die Preiserhöhungen von 70 Prozent für verbrauchsabhängige Tarife bei Nutzung außerhalb der Pauschalen. Besonders stark wirken sich die Gebührenerhöhungen laut AK beim Vertragstarif "bob vierer" aus. Dieser enthält keine Grundgebühr und keinerlei Freieinheiten, sondern nur variable Kosten. Aufgrund der angekündigten Preisänderungen würden die zukünftigen Rechnungen für die betroffenen "vierer"-bob-Kunden bei gleichem Telefonieverhalten somit um rund 70 Prozent höher ausfallen, so die AK in einer Aussendung. Geändert wurden den Angaben zufolge ebenso die Gebühren für die GB-Datenpakete, die Abrechnungstaktungen, Auslandgespräche sowie in den meisten Fällen die Roaminggebühren für Sprache, SMS und Daten außerhalb der EU-Länder.

Die Grundgebühren für Neuverträge für Yesss-Complete steigen von 9,90 auf 14,90 Euro. A1 erhöht die Aktivierungskosten von rund 50 auf 70 Euro - das ist ein Plus von 40 Prozent. "Die Konsumenten sollen ihren Tarif kritisch prüfen und auch andere Angebote bei Wertkarten und Vertragstarifen im Auge behalten", sagt Zimmer. Die Tarife müssten für die Konsumenten besser vergleichbar werden. "So sollten die Betreiber bei Vertragsabschluss ihren Kunden Tarifblätter aushändigen, aus denen die gesamten Fixkosten über die Mindestvertragsdauer von etwa 24 Monaten hervorgehen", verlangt Zimmer.  

Eine AK-Analyse der Handypreise von 2010 bis 2013 zeigt, wie wichtig die Wahl des fürs eigene Nutzerverhalten günstigsten Mobilfunktarifes ist. "In den vergangenen drei Jahren wurde Handy-Telefonieren und Surfen im Schnitt noch um 36 bis knapp 70 Prozent günstiger - vorausgesetzt, die untersuchten Nutzertypen - Durchschnitts- und Vieltelefonierer - entdeckten den für sie jeweils günstigsten Tarif", betont Zimmer. (pi)

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