Zukunft der Arbeit: Tablets nicht immer sinnvoll Zukunft der Arbeit: Tablets nicht immer sinnvoll - Computerwelt

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10.05.2014 pte

Zukunft der Arbeit: Tablets nicht immer sinnvoll

Die Fujitsu World Tour 2014 hat in Wien Halt gemacht und neben Infrastruktur- und Business-Lösungen auch thematisiert, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht.

"Es macht keinen Sinn, jeden mit Tablets auszustatten, wenn es das Arbeitsumfeld nicht erfordert."

"Es macht keinen Sinn, jeden mit Tablets auszustatten, wenn es das Arbeitsumfeld nicht erfordert."

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"Es macht keinen Sinn, jeden mit Tablets auszustatten, wenn es das Arbeitsumfeld nicht erfordert", so Bernhard Binder, Sales Professional Workplace Systems, Fujitsu Österreich. Entscheidend sei, aus den Lösungen jene zu wählen, die zur jeweiligen Tätigkeit passe. Mit seiner Produktpalette deckt Fujitsu dabei das Spektrum von mobilen Geräten bis zu Power-Workstations ab.

Gemeinsam mit Partner Microsoft wurden auch andere Aspekte beleuchtet - wie beispielsweise der Trend, private Geräte für die Arbeit (BYOD) zu nutzen. "Das kann nur zu Problemen führen", weiß Georg Binder, Technical Evangelist bei Microsoft Österreich. Doch wichtig sei, darauf mit echten Lösungen wie dem Mobile Device Management zu antworten. Einfache Verbote funktionieren nicht, BYOD ist unvermeidliche Realität. Ähnliches gilt für die Nutzung von Cloud-Lösungen, beispielsweise zum Dateiaustausch.

So sehr Tablets im Trend liegen, sie sind im Arbeitsalltag nicht immer sinnvoll. Die Rezeption eines Unternehmens zum Beispiel sollte durchgehend besetzt sein, da reicht ein ortsfester Computer. Laut B. Binder ist zudem stets zu beachten, wie ein User gerne arbeitet und mit welchem Gerät er gut zurecht kommt. Doch erachtet der Fujitsu-Experte je nach Tätigkeit bestimmte Lösungen für günstig. Im Fall von "Task Workern", die im Wesentlichen mit Standardprogrammen repetitive Aufgaben erfüllen, empfiehlt er Thin Clients mit der nötigen Software. Dabei bieten sich virtuelle Desktops an, die leicht zentral verwaltet werden können.

Bei "Knowledge Workern", die mehr Leistung und Flexibilität benötigen, erachtet Binder den Einzelplatzrechner nach wie vor als relevant. Allerdings drängen schlankere All-in-One-PCs klassische Desktops zurück. "Power Usern", die Workstation-Performance brauchen, empfiehlt der Fachmann Client-Lösungen, bei denen die eigentliche Rechenleistung vergleichsweise sicher in einem Rechenzentrum untergebracht ist. Für sehr mobile Arbeiter sieht er dann doch schlanke Ultrabooks als Optimum. Wichtig ist laut Binder aber auch, im Auge zu behalten, dass Nutzer zunehmend verschiedene Geräte verwenden - weshalb eine gute Daten-Synchronisierung entscheidend wird. (pte)

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