Neue Studie findet kein Mobilfunk-Risiko Neue Studie findet kein Mobilfunk-Risiko - Computerwelt

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04.11.2014 pi/Rudolf Felser

Neue Studie findet kein Mobilfunk-Risiko

Wie das Forum Mobilkommunikation meldet, ist der niederländische Gesundheitsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass es "höchst unwahrscheinlich" sei, dass Mobilfunk die Entstehung von Krebs auslösen oder fördern kann.

Mobilfunk löst Krebs nicht aus.

Mobilfunk löst Krebs nicht aus.

© Ezio Gutzemberg - Fotolia.com

"Laborstudien liefern keine belastbaren Hinweise darauf, dass die hochfrequenten Felder des Mobilfunks Tumore hervorrufen oder ihr Wachstum fördern können." Zu diesem Ergebnis kam der niederländische Gesundheitsrat. Insgesamt wurden 54 Studien zum Thema Mobilfunk und Gesundheit ausgewertet.

Allein in 23 Tierstudien wurde die gezielte Einwirkung von Mobilfunkfeldern erforscht. Diese unterscheiden sich den Angaben zufolge in der Aussagekraft von den üblicherweise epidemiologisch durchgeführten Studien wesentlich. In der Epidemiologie werden lediglich erkrankte Menschen zu Ihrem Telefonierverhalten befragt und die Ergebnisse mit denen der Befragung gesunder Menschen verglichen. Dabei könnten laut dem Forum Mobilkommunikation (FMK) zwar Korrelationen, jedoch nicht kausale Zusammenhänge festgestellt werden.

Insgesamt, so die niederländischen Wissenschaftler des Gesundheitsrates, sei es nach Auswertung aller Studien "höchst unwahrscheinlich", dass die hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks die Entstehung von Krebs auslösen oder fördern können und schließen sich damit auch der Einschätzung der IARC, die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation WHO, an.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der österreichische "Wissenschaftliche Beirat Funk", WBF, der 2013 insgesamt 110 Studien auswertete: "Störungen der Befindlichkeit durch hochfrequente elektromagnetische Felder der Mobilfunkeinrichtungen sind nach heutigem Kenntnisstand nicht nachweisbar." Dabei mahnte er jedoch, dass die Art der Aufklärung die persönliche Risikowahrnehmung beeinflusse. (pi)

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