Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


02.03.2015 Roland Kissling

Die Highlights der Mobile World 2015

Große Hardware Ankündigungen wie das Samsung S6 oder Microsofts neue Lumia Modelle sind rar auf der heurigen Mobile World in Barcelona. Die Themen drehen sich eher um Trends wie das Internet der Dinge, leistungsstärkere Netze und Sicherheit. Die Computerwelt ist vor Ort und zeigt die interessantesten Neuheiten rund um Mobile Business.

Mobile World Barcelona 2015

Die Mobile World zeigt die mobilen Trends 2015

© CW

Rund 1.900 Aussteller und 90.000 Besucher geben sich auf der heurigen Mobile World Barcelona vom 2.-5.3. ein Stelldichein, darunter 50 Unternehmen aus Österreich. Die weltweit wichtigste Messe rund um Mobile schlägt Wellen bis Asien - Umso mehr als Barcelona vor kurzem den Titel der "Smart City of the World" erhalten hat. Keynote-Speaker sind unter anderem Größen wie Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder Brian Krzanich, CEO von Intel. Allgegenwärtig ist die Startup Szene, wo am Montag großflächige Elevator-Pitches mit Investoren und eine Competition angesagt waren.

SMARTPHONE MARKT BOOMT NOCH IMMER

Der Smartphone Markt wächst weiterhin explosiv. Laut GfK stiegen Umsatz und Verkaufszahlen im Vierten Quartal 2014 um 20 bzw. 19 Prozent. Doch ebenso wie zuerst im PC-, später Internet- und dann Laptop Markt geht es mittlerweile nicht mehr darum, ein mobiles Device zu haben - jetzt rücken Fragen wie neue Business-Modelle, Sicherheit und neue Übertragungs-Standards in den Mittelpunkt.

1.900 Aussteller auf 200.000 m2 und rund 90.000 erwartete Besucher

Eine der spannendsten Hardware-Präsentationen bei Smartphones lieferte Samsung mit der Vorstellung des S6 und S6 Edge. Beide Geräte sind 5,1 Zoll groß und verfügen über einen Super-AMOLED-Bildschirm mit 2.560 x 1.400 Pixel und hoher Helligkeit.

Huawei präsentierte seine neue intelligente 1,4 Zoll Uhr mit 1.2 Ghz Snapdragon 400-Prozessor, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie 4 Gigabyte Flash-Kapazität. HTC stellte das neue High-End Smartphone HTC One M9 mit Fünf-Zoll-Display, Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080), Snapdragon 810-Chip von Qualcomm und einer 20-Megapixel-Kamera vor.

Microsoft stellte das Lumia 640 und 640 LX vor. Ersteres kommt mit einem 5 Inch HD Display, 8 Megapixel Kamera und als 3G (139 Euro) und 4G LTE Version (159 Euro). Der Schirm des 640 XL ist etwas größer, die Batterie verfügt über längere Laufzeit und die Kamera läuft mit 13 Megapixel. Kostenpunkt: 189 Euro für das 3G und 219 Euro for LTE. Zudem gab Microsoft einen kurzen Ausblick auf Windows 10, das als integrierte Kommunikations-Suite mit Skype als zentraler App laufen soll. Apple blieb dem Event wie die letzten Jahre auch heuer wieder fern.

"FACEBOOK IST BEAUTY UND BEAST"

Nicht viel Neues zu sagen: Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer

Höhepunkt der Veranstaltung war die Diskussion zwischen Facebook Gründer Mark Zuckerberg und hochrangigen Vertretern von Mobilfunk-Betreibern. Zuckerberg macht sich schon seit letztem Jahr für sein Projekt internet.org stark, bei dem es um billige Internet-Zugänge für Entwicklungsländer geht. Nachdem Facebook laut letzten Studien immer mehr Mühe hat seine User bei der Stange zu halten, scheint Wachstum in neue Nutzerkreise die beste Verteidigung. Viel Neues konnte Zuckerberg über seine "gemeinnützige Aktion" aber nicht sagen. Nach einem Jahr beschränkt sich die Initiative auf vier Länder in Afrika, Kolumbien und eine Initiative in Indien.

Deutlich spürbar war in der Diskussion eher die Ratlosigkeit der Mobilfunk-Bosse, mit denen zusammen Facebook Deals für ein gratis Basis-Internet anbietet. Man könne Facebook zwar nicht ignorieren und sehe es durchaus als gutes Zugpferd für Neukunden in Schwellenländern. Andererseits sei man aber auch nicht sonderlich erfreut über Mitbewerber wie WhatsApp, welche SMS und Voice Services untergraben würden, meint etwa Jon Fredrik Baksaas, CEO der Norwegischen Telenor. Er will erst die Entwicklung des Pilotprojektes abwarten ehe er den Erfolg der Initiative bewerte. Christian De Faria, CEO von Airtel Africa bringt die Sache vor Zuckerberg noch deutlicher auf den Punkt: "Für uns ist Facebook so etwas wie die Beauty und das Beast".

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