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25.02.2016 Rudolf Felser

TeamViewer: Fernwartung und Remote-Zugang für Smart-TVs

Fernwartungs-Spezialist Teamviewer ist eine strategische Partnerschaft mit TP Vision eingegangen, dem Produzenten von TV-Geräten der Marke Philips.

Smart-TVs von Philips via TeamViewer über das Internet steuern.

Smart-TVs von Philips via TeamViewer über das Internet steuern.

© TeamViewer

TP Vision setzt bei seinen Fernsehern der Marke Philips auf Android TV als Softwareplattform. Dadurch wurde es möglich, die Android QuickSupport App von TeamViewer in die Systeme einzubinden. Sie soll künftig auf jedem neuen Philips Android TV-Gerät vorinstalliert werden und ermöglicht so Screensharing und Fernwartung.

TeamViewer erschließt damit den Smart-TV-Markt für sich. Doch was haben TP Vision und seine Kunden davon? "Viele Fehlermeldungen bei Smart TVs sind auf falsche Systemeinstellungen zurückzuführen. Dennoch neigen viele Kunden dazu, diese 'Fehler' der Marke anzulasten und ihr dann den Rücken zu kehren", sagt David Kou, General Manager bei TP Vision. "Das ist künftig keine ernsthafte Gefahr mehr für uns. Denn diese Fälle lassen sich jetzt per Fernwartung in Minutenschnelle behandeln und lösen. Das fördert unser Markenimage erheblich und hilft uns, die Kundenloyalität zu stärken. Darüber hinaus gibt es einen weiteren, konkreten Vorteil: Diese einfacheren Supportfälle verursachen immense Versand- und Handlings- Kosten, die jetzt entfallen."

Die Kunden haben einen weiteren Vorteil: Der Anwender kann die Remote Control Optionen der TeamViewer QuickSupport App auch nutzen, um von unterwegs Aktivitäten in seinem Wohnzimmer zu steuern – beispielsweise um Fernsehprogramme für die Kinder auszuwählen oder die Aufnahme einer TV-Sendung in die Wege zu leiten.

Natürlich eröffnet solch ein Zugang zum Smart TV auch Möglichkeiten zum Missbrauch von außen. Wie genau die TV-Lösung abgesichert ist, wird in der Presseaussendung von TeamViewer nicht verraten. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die selben Mechanismen zum Einsatz kommen, wie in der aktuellen Version 11 der Software. Den Angaben der Homepage zufolge werden gesicherte Datenkanäle mit 2048 Bit RSA Key Exchange und 256 Bit AES Sitzungsverschlüsselung genutzt. Prinzipiell werden bei TeamViewer Verbindungen über eine Session ID und ein selbst gewähltes Kennwort aufgebaut.

"Wir sind begeistert, Fernwartungs-Pionier in der Smart-TV-Welt zu sein", kommentiert Andreas König, CEO bei TeamViewer. "Hier entwickelt sich ein neues Marktsegment mit großem Potenzial für uns. Dies wird nicht nur unsere Reichweite und unsere Markenbekanntheit steigern, es zeigt auch, dass wir intensiv daran arbeiten, Fernwartung und -steuerung für die unterschiedlichsten Plattformen, Betriebssysteme und Anwendungen zu ermöglichen. Dieser Pioniergeist zeichnet TeamViewer aus und hebt uns vom Markt ab." (rnf)

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