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21.03.2016 Rudolf Felser

Fairphone 2 bei T-Mobile Österreich

T-Mobile geht als erster österreichischer Mobilfunkanbieter eine langfristige Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen Fairphone ein.

Fairphone-Co-Gründer Miquel Ballester bei der T-Mobile-Pressekonferenz

Fairphone-Co-Gründer Miquel Ballester bei der T-Mobile-Pressekonferenz

© T-Mobile

Das niederländische Unternehmen Fairphone will die Elektronikindustrie von innen heraus verändern. Durch die Herstellung eines Smartphones, bei dem soziale und ökologische Werte an erster Stelle stehen, erzeugt das Unternehmen eine Nachfrage für fair produzierte Elektronik. Das Ziel ist es, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen und die Industrie zu einem verantwortungsvolleren Handeln zu motivieren. Fairphone konzentriert sich auf vier Kernbereiche, um Herausforderungen in der Lieferkette anzugehen: Bergbau, Design, Produktion und Lebenszyklus.

Seit dem ersten Fairphone arbeitet das Unternehmen mit Initiativen zur Beschaffung von Zinn und Tantal aus konfliktfreien Minen in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Parallel zur Entwicklung des Fairphone 2 richtete das Unternehmen seine Aufmerksamkeit auch auf Wolfram und Gold. Im Jänner 2016 konnte Fairphone – nach fast zwei Jahren Forschung und Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern – die erste Pilot-Lieferkette für Fairtrade-Gold in der Elektronikindustrie erfolgreich etablieren. Die Integration von fairtrade-zertifiziertem Gold aus Peru in die Smartphone-Wertschöpfungskette macht Fairphone zum weltweit ersten Hersteller von Verbraucherelektronik mit Fairtrade-Lizenz. Das österreichische Unternehmen AT&S fungiert für Fairphone als Leiterplattenhersteller.

Beim neuen Fairphone 2 sind die ökologischen Überlegungen auch in das Design eingeflossen. So kann das Android-Smartphone mit 5-Zoll-Display aufgrund seiner Modularität in wenigen Sekunden in seine Einzelteile zerlegt werden. Defekte oder unzeitgemäße Einzelteile können mit einigen Handgriffen vom Nutzer selbst ausgetauscht werden. Somit kann das Fairphone nicht nur länger verwendet, sondern auch im Schadensfall – meist vom Nutzer selbst – durch den Austausch einzelner Teile schnell und einfach repariert werden.



Bis jetzt wurden die Geräte von Fairphone in Österreich ausschließlich über die eigene Webseite verkauft, doch ab 24. März 2016 sind die Geräte erstmalig auch bei einem Mobilfunkanbieter erhältlich, nämlich T-Mobile.

Monique Lempers, Commercial Director and Value Chain Director Fairphone, sagt: "Unsere Smartphones bieten die Möglichkeit, die Elektronikindustrie und die Art wie Produkte hergestellt werden zu verändern. Wir sind begeistert, dass das Fairphone 2 jetzt auch bei T-Mobile in Österreich erhältlich ist. Beinahe 35.000 Fairphone 2 Käuferinnen und Käufer haben schon mit ihrem Portemonnaie für eine fairere und nachhaltigere Wirtschaftsweise gestimmt, Österreich liegt bei den Verkäufen sogar unter den Top 5 weltweit. Dank der besseren Verfügbarkeit des Telefons durch Partner wie T-Mobile Austria wird diese Bewegung unserer Meinung nach weiter wachsen können."

Das Fairphone ist ab 24. März 2016 in allen T-Mobile Shops, im Online-Shop und bei ausgewählten Partnershops für Privat- und Businesskunden erhältlich. Das modulare Smartphone ist für Privatkunden um 10 Euro pro Monat und 0 Euro Anzahlung, bei jeweils 24 monatlichen Teilzahlungen, in Verbindung mit dem Tarif My Mobile Extreme verfügbar. Im Tarif My Mobile Turbo ist das Gerät um 15 Euro im Monat bei 0 Euro Anzahlung und im Tarif My Mobile Light um 18 Euro im Monat bei 0 Euro Anzahlung erhältlich. Entsprechend dem "Wie-Ich-Will-Prinzip" können Kunden den Gesamtkaufpreis – im Tarif My Mobile Extreme um 240 Euro – auch gleich bei Vertragsabschluss bezahlen.

Sowohl bestehende wie auch neue Kunden sollen das Fairphone den Angaben zufolge zu Erstanmeldekonditionen erhalten – entsperrt. Business-Kunden können das Fairphone 2 im Tarif Biz Inclusive Premium um 0 Euro beziehen. (rnf)

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