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07.01.2017 *Simon Gröflin

Dem Debakel zum Trotz: Galaxy Note 8 dürfte kommen

Keine Markentrennung: Trotz des Debakels rund um das Galaxy Note 7 soll Samsung in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein Galaxy Note 8 präsentieren.

Trotz der großen Probleme mit dem Note 7 dürfte Samsung einen Nachfolger bringen.

Trotz der großen Probleme mit dem Note 7 dürfte Samsung einen Nachfolger bringen.

© Samsung

Trotz all der Probleme mit dem Galaxy Note 7, das Samsung vom Markt genommen hat, wollen die Südkoreaner die Marke angeblich doch nicht sterben lassen, wenn man dem Branchen-Magazin "Business Korea" Glauben schenkt. Demnach habe Samsung den Release des Galaxy Note 8 auf die zweite Jahreshälfte 2017 angesetzt. Das Galaxy Note 7 sei ein sehr gefragtes Smartphone gewesen, bevor erste Berichte zu explodierenden Akkus die Runde machten. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Phablet-Markt unter Samsung gewachsen sei, wolle man die Note-Serie in diesem Jahr wieder lancieren, wie ein offizieller Verteter eines Samsung-Zulieferunternehmens dem Portal gesagt hat.

Verschiedene Ratschläge an Samsung
Genaue Details zum Note 8 gibt es aber noch fast keine. Das Display soll diesmal eine 4K-Auflösung mitbringen und wieder auf Gear VR getrimmt sein. Mit einem Erscheinungstermin im August oder September würde Samsung den früheren Releasezyklen seiner Stift-Tablets treu bleiben. Allerdings gäbe es laut «Business Korea» Zulieferer, die Samsung raten, einen solchen Nachfolger früher zu lancieren, während andere dem Unternehmen eine vorsichtige Launch-Planung nahelegen. Beim Galaxy S8 gehe man inzwischen davon aus, dass es im April auf den Markt gelassen wird. Eine Vorstellung am Mobile World Congress 2017 Ende Februar ist sehr wahrscheinlich.

Samsung rollte ein letztes Sicherheitsupdate aus
Uns sagte Samsung Ende Jahr, man sei sich noch nicht sicher, ob man die Note-7-Serie nach Prüfung aller Mängel überhaupt wieder einführen wolle. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch gut zehn Prozent der Geräte im Umlauf. Ein letztes Sicherheitsupdate, das alle Schweizer Telkos (im Gegensatz zu Verizon in den USA) nicht blockieren wollten, soll die maximale Ladekapazität auf 60 Prozent begrenzen.

*Der Autor Simon Gröflin ist Redakteur von PC-Tipp.

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