Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


22.01.2017 IDG

US-Präsident Donald Trump muss Android-Smartphone abgeben

Am Freitag wurde Donald Trump als Präsident der USA vereidigt, damit gingen viele neue Pflichten für den Unternehmer einher. Dazu zählt auch der Verzicht auf sein privat genutztes Android-Smartphone, das nicht die Sicherheitsauflagen für das Amt erfüllt.

Als Präsident muss sich Donald Trump von seinem Samsung-Smartphone trennen, Twittern wird er aber voraussichtlich weiter.

Als Präsident muss sich Donald Trump von seinem Samsung-Smartphone trennen, Twittern wird er aber voraussichtlich weiter.

© Joseph Sohm/shutterstock.com

Seit Freitag bekleidet der umstrittene Unternehmer Donald Trump das mächtigste Amt der Welt, er tritt unter Eid seine Legislatur als 45. US-Präsident an. Einen Tag vor seinem Einzug ins Weiße Haus hat Trump laut Berichten der Nachrichtenagentur Associated Press und der New York Times nun sein Android-Smartphone abgegeben - ein Artikel der New York Times während des Wahlkampfs entlarvte es als eines von Samsung - und gegen ein Modell mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen eingetauscht. Welches Smartphone Trump genau benutzt, ist nicht bekannt. Wie schon vor ihm Barack Obama dürfte aber auch er auf viele "smarte" Features verzichten müssen.

Obama nutzte lange nach seinem Amtsantritt ein Blackberry-Smartphone, das ihm allerdings nur mit starken Einschränkungen beim Funktionsumfang zugestanden wurde. Wie stark der beim Präsidenten-Handy tatsächlich beschnitten ist, erklärte Obama im Juni 2016 in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon: Es kann nicht zum Telefonieren oder Verschicken von Nachrichten genutzt werden, Musik abspielen oder Fotos aufnehmen. Für den präsidialen Twitter-Account @POTUS wurde offenbar ein spezielles Gerät genutzt, das als eines von wenigen Zugriff darauf hatte. Der scheidende Präsident machte zwar aus dem Nachfolgemodell zum Blackberry ein Geheimnis, nicht aber daraus, welches Smartphone er persönlich am liebsten nutzen würde, aber bislang nicht durfte: ein iPhone.

Offen bleibt, wie Trump künftig seine Präsenz auf Twitter gestalten wird. Der "Ernest Hemingway der 140 Zeichen", wie er nach eigener Aussage von einem Anhänger bezeichnet wurde, deutete jüngst an, neben dem Obama-bereinigten POTUS-Account auch seinen Privat-Account weiter nutzen zu wollen. Wie er das anstellen wird und ob er sich als erklärter Nicht-Nutzer von Computern ein zusätzliches Handy genehmigt, wird wohl nur die Zeit zeigen.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • APC Business Services GmbH

    APC Business Services GmbH IT-Personalbereitstellung, Individual-Softwareentwicklung, IKT-Consulting mehr
  • customer care solutions - Call Center Betriebs GmbH

    customer care solutions - Call Center Betriebs GmbH B2C Dienste und Lösungen, B2B Dienste und Lösungen, User Helpdesk-Systeme und Hotlines, Systempflege- und Wartung, Outsourcing, IKT-Consulting, Facility Management,... mehr
  • EASY SOFTWARE GmbH

    EASY SOFTWARE GmbH Schrifterkennung, Mobile Lösungen und Applikationen, Management Informationssysteme (MIS), Dokumentenmanagement und ECM, Customer Relationship Management (CRM), Business Intelligence und Knowledge Management mehr
  • Bechtle IT-Systemhaus Österreich

    Bechtle IT-Systemhaus Österreich WLAN-Systeme, Netzwerk-Systeme (LAN, MAN, WAN), Netzwerk-Management, Server-Betriebssysteme, Verschlüsselungs- und Kryptografie Software, Security Audits, Notfalls-Rechenzentren,... mehr

Hosted by: Security Monitoring by: