Outsourcing des Payment-Bereichs bringt Umsatz und Liquidität Outsourcing des Payment-Bereichs bringt Umsatz und Liquidität - Computerwelt

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02.05.2017 *Christian Renk

Outsourcing des Payment-Bereichs bringt Umsatz und Liquidität

Laut der ECC Studie 2017 denken immer mehr Onlinehändler an Outsourcing.

Christian Renk ist Geschäftsführer des Bezahldienstleisters KLARNA.

Christian Renk ist Geschäftsführer des Bezahldienstleisters KLARNA.

© SOFORT und Klarna GmbH

Onlinehändler agieren zunehmend kundenorientierter, das kann man der ECC Studie 2017 entnehmen. Vor allem im Payment-Bereich rüsten Online-Händler immer stärker auf, da sie erkennen, wie wichtig der letzte Schritt beim Online-Kauf ist. Aber es ist noch genügend Potenzial vorhanden hier weiter aufzurüsten. In der gesamten DACH Region lassen immer noch mehr als 40 Prozent der Online-Kunden ihren vollen Einkaufswagen an der virtuellen Kasse  stehen, da sie ihre bevorzugte Bezahlmethode nicht vorfinden oder der Payment-Bereich zu kompliziert ist.  

Da wird schlicht und einfach immer noch sehr viel Umsatz liegen gelassen, denn jene Käufer, die Online sehr intensiv nutzen, wissen ganz genau was sie wollen. Um den großen Online-Händlern mit ihrem ausgeklügelten Kundenbindungsprogramm Paroli bieten zu können, ist es für den Erfolg ausschlaggebend, seine Kunden nicht zu verlieren. Denn haben diese einmal ihre gewünschte Bezahlmethode nicht vorgefunden oder war der Checkout zu kompliziert – kehren sie meist nicht wieder.

Outsourcing bringt Umsatz

Wo der Kundennutzen daher im Vordergrund steht, dort denken Onlinehändler sichtlich vermehrt über ein Outsourcing nach, vor allem im Payment-Bereich, auch um sich von den hohen administrativen Aufwand und Kosten zu befreien. Rund ein Drittel der Online-Händler arbeitet schon mit externen Payment-Dienstleistern und 22 Prozent denken darüber nach, dies in Zukunft zu tun. Dieser Wert hat sich gegenüber 2015 verdoppelt (Lt. ECC 2017).

Die Integration vorgefertigter Bezahllösungen ermöglicht es Händlern, sich auf das Core Business zu konzentrieren und eine Vielzahl an Bezahllösungen anzubieten. Neben der Auslagerung des administrativen Aufwandes hilft die Auslagerung des Payment-Bereichs auch bei der Liquiditätsplanung, da der Zahlungsdienstleister das Zahlungs- und Betrugsrisiko übernimmt und der Händler so stets sein Geld erhält. Was vor allem beim Angebot von "Kauf auf Rechnung" – für rund 85 Prozent der befragten Online-Käufer die beliebteste Bezahlmethode – einen wichtigen Faktor darstellt. Die Erhöhung der Checkoutrate muss vorrangiges Ziel sein um Kunden zu halten und neue Kunden  nicht beim Checkout gleich wieder zu verlieren. Denn nicht der Click  sondern nur der Kaufabschluss bringt Umsatz.

*Der Autor Christian Renk ist Geschäftsführer von Klarna.

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