Roaming: Vorsicht vor unliebsamen Überraschungen Roaming: Vorsicht vor unliebsamen Überraschungen - Computerwelt

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Roaming: Vorsicht vor unliebsamen Überraschungen

tarife.at warnt vor hohen Kosten und Tarifen mit Roaming-Sperre.

Maximilian Schirmer, Gründer und Geschäftsführer von tarife.at, warnt vor Kostenfallen im Urlaub.

Maximilian Schirmer, Gründer und Geschäftsführer von tarife.at, warnt vor Kostenfallen im Urlaub.

© Fotostudio Wilke

Ab 15. Juni gilt die EU Roaming Regelung. Sie soll eine Vereinfachung für die Konsumenten bringen. In der Praxis aber sind Handynutzer nicht in allen Fällen vor hohen Kosten und Nutzungseinschränkungen bis hin zu Sperren im Ausland gefeit. Handynutzer, die Kostenfallen und bösen Überraschungen im Ausland entgehen wollen, müssen sich gut informieren. tarife.at hat einen kostenlosen Roaming Ratgeber erstellt, der alles Wichtige einfach verständlich erklärt.

Handynutzer sollen innerhalb der EU sowie in Liechtenstein, Norwegen und Island günstiger telefonieren, SMS schicken und das mobile Internet nutzen. Neben einigen Ausnahmen sind an die Roaming Regelung allerdings auch Einschränkungen und Bedingungen geknüpft, sodass Konsumenten in manchen Fällen auch nach dem 15. Juni zusätzliche Roaming-Kosten bezahlen müssen. Dazu kommt, dass die Mobilfunkanbieter viele ihrer bestehenden Tarife bereits angehoben haben bzw. bei neuen Tarifen Roaming gar nicht oder nur eingeschränkt nutzbar ist. Für die Kunden gilt es also, sich genau zu informieren und Kostenfallen bzw. eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten zu vermeiden. Drei Beispiele:

Vorsicht beim Daten-Roaming
Mobilfunkanbieter können eine Grenze des im Ausland nutzbaren Datenvolumens festlegen. Dadurch können zum Beispiel bei einem Vertrag mit 5 Gigabyte inkludiertem Datenvolumen womöglich nur 2 Gigabyte in der EU-Zone genutzt werden. Geht die Nutzung darüber hinaus, wird der Internetzugang entweder gedrosselt, gesperrt oder jedes weitere Megabyte verrechnet. So kann es schnell passieren, dass der Kunde sich in Sicherheit wiegt, während bereits Kosten anfallen.

"Roaming-Sperre" bei neuen Tarifen
Abgesehen davon, dass die Preise bei bestehenden Tarifverträgen teilweise bereits deutlich erhöht wurden, bringen die Mobilfunkanbieter nun auch Verträge auf den Markt, die von vornherein eine Roaming-Sperre eingebaut haben. Roaming ist mit diesen Tarifen gar nicht möglich. Konsumenten, die dieses Detail bei der Tarifauswahl übersehen, erleben im Ausland eine negative Überraschung, wenn sie womöglich im Urlaub weder telefonieren, SMS schicken noch mobil surfen können.

Achtung bei Kreuzfahrten und Flügen
Höchste Vorsicht ist etwa bei Fähren, Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen sowie bei Satellitenverbindungen geboten. Selbst, wenn der Nutzer sich geographisch betrachtet innerhalb der EU befindet, werden hier sehr hohe Roaming-Preise verrechnet.

tarife.at schützt vor bösen Überraschungen im Urlaub
"Handynutzer sollten sich nicht blindlings darauf verlassen, dass die Roaming-Gebühren für sie abgeschafft worden sind. Das gilt zwar für den Großteil der Kunden, aber in bestimmten Fällen besteht nach wie vor ein hohes Kostenrisiko", erklärt Maximilian Schirmer, Gründer und Geschäftsführer von tarife.at. "Um die österreichischen Konsumenten umfassend zu informieren, haben wir einen ausführlichen, leicht verständlichen Ratgeber erstellt. Zudem können tarife.at Nutzer beim Vergleich von Handytarifen und Tarifen für das mobile Internet bestimmen, dass nur Tarife angezeigt werden, die Roaming- bzw. Datenroaming erlauben. So können sie von vornherein verhindern, dass sie irrtümlich einen Tarif ohne Roaming wählen. Nicht zuletzt zeigen wir die Anzahl der Gigabyte, die der Nutzer in der EU nutzen darf, direkt bei den jeweiligen Tarifen an. So ist auf einen Blick erkennbar, welches Datenvolumen inkludiert ist."

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