Free-to-Play-Spieler kaufen mehr Zusatzinhalte Free-to-Play-Spieler kaufen mehr Zusatzinhalte - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


27.06.2017 pte

Free-to-Play-Spieler kaufen mehr Zusatzinhalte

Der Verkauf virtueller Güter und Zusatzinhalte für Spiele auf PC, Konsole sowie Smartphones und Tablets boomt.

Der Umsatz mit virtuellen Gütern und Content hat 2016 um 17 Prozent zugelegt.

Der Umsatz mit virtuellen Gütern und Content hat 2016 um 17 Prozent zugelegt.

© pte

2016 konnte mit dem Verkauf ein zweistelliges Umsatzwachstum in Deutschland erzielt werden: Das Marktsegment wuchs innerhalb eines Jahres um 17 Prozent auf insgesamt 659 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2015 lag der Umsatz in diesem Bereich noch bei 562 Mio. Euro, wie der BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware auf Basis von GfK-Daten errechnet hat.


Fast vier Mio. Kunden

Auch wenn weiterhin nur eine kleine Gruppe von Free-to-Play-Spielern Geld für Zusatzinhalte ausgibt, ist die steigende Zahl zahlender Spieler einer der Hauptgründe für das Umsatzwachstum: Während 2015 rund 3,3 Mio. Menschen in Deutschland Geld für virtuelle Güter und Zusatzinhalte ausgaben, waren es 2016 schon 3,9 Mio. Personen. Die durchschnittlichen Monatsausgaben pro zahlendem Nutzer sind leicht gestiegen: von 12,02 Euro im Jahr 2015 auf 13,57 Euro im Jahr 2016. Sie bleiben damit weiterhin auf dem Niveau eines Kinobesuchs.

"Free-to-Play-Spiele sind ein absolutes Erfolgsmodell und eine bedeutende Innovation, wie man sie aus keiner anderen Medien-Branche kennt", unterstreicht BIU-Chef Felix Falk. "Die Möglichkeit, Free-to-Play-Spiele kostenfrei spielen zu können, lädt zum Ausprobieren und Erkunden ein. Entsprechende Titel müssen beim Spielen überzeugen, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Damit sind Free-to-Play-Spiele nicht nur äußerst kundenfreundlich, sondern auch erfolgreich." Das Segment sei eine tragende Säule des Gesamtmarktes für Games.

Wichtiger Umsatzposten
Free-to-Play-Spiele gibt es für alle Plattformen: von PC über Mobilgeräte bis hin zu Konsolen. Besonders erfolgreich sind die Titel auf Handys und Tablets. Hier machen Free-to-Play-Spiele 96 Prozent des Umsatzes mit Spiele-Apps in Deutschland aus. 2016 gaben Konsumenten 392 Mio. Euro in entsprechenden Spielen aus. Insgesamt konnte der deutsche Markt für Spiele-Apps im vergangenen Jahr um 30 Prozent auf 409 Mio. Euro wachsen, berichtet der BIU.

Neben Spiele-Apps für Mobilgeräte setzen auch einige der erfolgreichsten eSports-Titel auf das Free-to-Play-Prinzip: So können weltweit sehr erfolgreiche Titel wie "Dota 2" (Valve), "League of Legends" (Riot Games) und "World of Tanks" (Wargaming) komplett kostenfrei gespielt werden. Gamer zahlen nur für virtuelle Güter und digitale Zusatzinhalte, beispielsweise Ausrüstungsgegenstände, Kleidung oder Spielwährung. Die Wettkampf-Mechaniken der eSports-Titel werden durch den Kauf zusätzlicher Inhalte jedoch nicht beeinflusst.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr
  • Rittal GmbH

    Rittal GmbH Netzwerk-Management, Netzkomponenten, Zugangs- und Zutrittskontrolle, Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Überwachungssysteme, Notfalls-Rechenzentren, Netzwerk- und Systemüberwachung,... mehr
  • SEQIS GmbH

    SEQIS GmbH Qualitätssicherung, Expertensysteme, Tools, Security Audits, E-Commerce-Software, B2B Dienste und Lösungen, Übernahme von Softwareprojekten,... mehr
  • MIC – managing international customs & trade compliance

    MIC – managing international customs & trade compliance Supply Chain Management, Kaufmännische Software (ERP), Expertensysteme, E-Procurement und Supply Chain Management, B2B Dienste und Lösungen mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: