Im vierten Quartal 2002 verzeichneten Marktforscher ein überraschend solides Wachstum im PC-Markt. Auch die Prognosen für 2003 stimmen optimistisch. Ein zarter Aufschwung kündigt sich an. Detail - Computerwelt

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17.01.2012 Roland Kissling

Im vierten Quartal 2002 verzeichneten Marktforscher ein überraschend solides Wachstum im PC-Markt. Auch die Prognosen für 2003 stimmen optimistisch. Ein zarter Aufschwung kündigt sich an.

Wien – Unabhängig davon, ob nun HP (nach Gartner) oder Dell (laut IDC) die weltweite Nummer Eins bei den PC-Herstellern ist, konstatierten die beiden großen Marktforschungsunternehmen Gartner und IDC ein solides Wachstum des PC-Markts im vierten Quartal 2002.

So wuchs der PC-Markt in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) im vierten Quartal 2002 je nach Marktforschunginstitut um 3,7 Prozent (IDC) beziehungsweise um 6,3 Prozent (Gartner). Das Jahreswachstum für 2002 betrug nach IDC-Angaben 1,9 Prozent, laut Gartner 3,2 Prozent. Verantwortlich für dieses überraschend gute Ergebnis war der Heimanwender-Bereich, der  besonders stark am Erwerb von Mobilcomputern interessiert war. 

Die Unternehmen andererseits verlängerten laut Marktforscher lieber die Lebenszyklen anstatt in neue Hardware zu investieren. Die IDC schätzt, dass die Betriebe frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2003 ihre veralteten Computer durch neue ersetzen. Auch Gartner rechnet mit Investitionen in neue Hardware nicht vor dem vierten Quartal 2003. Trotzdem erwarten die Analysten von Gartner für das erste Quartal 2003 ein Wachstum von 4,8 Prozent, für das Gesamtjahr 2003 von 7,9 Prozent. Auch Österreich liegt im Trend: Hier soll sich das im vierten Quartal von der IDC konstatierte Wachstum von 2,2 Prozent in 2003 in stärkerem Maße fortsetzen.

Das österreichische Ranking der PC-Hersteller weicht von den Top-10-Listen für den globalen oder EMEA-PC-Markt etwas ab. Zwar ist auch hier HP die klare Nummer Eins. Allerdings fällt die Rolle des HP-Herausforderers nicht Dell – der Hersteller liegt auf Platz Sechs – sondern bei den Desktops Fujitsu Siemens und bei den Servern IBM zu. Die unangefochtene Nummer Eins bei den Notebooks ist Acer. Das Unternehmen belegt in der Gesamtrangliste (Notebooks, Desktops, Server) mittlerweile den zweiten Platz. [kdl]

Mehr über den internationalen und  den österreichischen PC-Markt lesen Sie auf Seite 3.

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