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20.02.2012 pte/Rudolf Felser

USA: Neuer Anlauf für Handy-Verbot am Steuer

In den USA liegt ein neuer Vorschlag der National Highway Traffic Safety Administration auf dem Tisch, der die Nutzung von Handys, Navis und anderen Hightech-Hilfsmitteln während des Fahrens einschränken soll.

2010 sollen in den USA 47.000 Autounfälle dadurch verursacht worden sein, dass Fahrzeugführer durch die Bedienung elektronischer Geräte vom Straßenverkehr abgelenkt wurden. Nun liegt in den USA ein neuer Vorschlag der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) auf dem Tisch, der die Nutzung von Handys, Navis und anderen Hightech-Hilfsmitteln während des Fahrens einschränken soll. Ein Handy-Verbot wird heiß diskutiert.

Angesichts der aktuellen Zahloen will die NHTSA in einem ersten Schritt die Bedienung der integrierten Fahrzeugelektronik gesetzlich vereinfachen: Nicht mehr als 30 Zeichen Text sollen den Fahrer während der Fahrt künftig über den Zustand des Autos oder andere Daten informieren.

Zudem soll alles mit einer Hand und in weniger als zwei Sekunden zu bedienen sein - so die Vorschriften an die Autohersteller. Doch das Hauptproblem bleibt ungelöst: In einem weiteren Schritt will sich die NHTSA um Geräte kümmern, "die nicht im Auto verbaut sind, aber mitgebracht und während des Fahrens benutzt werden". Somit soll es den Handys und mobilen Navigationsgeräten an den Kragen gehen.

Wie die Öffentlichkeit auf derartige Änderungen reagieren würde, ist noch nicht absehbar. Das Thema dürfte aber für Aufregung sorgen, weshalb sich die NHTSA bereits jetzt bemüht, die Maßnahmen möglichst sanft zu formulieren. Zum einen würden elektronische Warnhinweise im Auto von diesen Regelungen nicht betroffen sein.

Es sei verständlich, dass die Menschen immer mehr Hilfsmittel und Komfort wollen, so David Strickland von der NHTSA. Man wolle den Herstellern dabei helfen, diese Bedürfnisse der Konsumenten zu bedienen - jedoch ohne die Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer und die Sicherheit der Fahrgäste zu gefährden. (pte)

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