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27.09.2011 Alex Wolschann/pte

iPhone 5: Sprachbedienung als Killer-Feature

Das neueste Mobiltelefon aus Cupertino soll mit starker Hardware glänzen und intelligente Sprachbedienung als Killer-Feature mitbringen.

Der Insider-Blog 9to5Mac hat technische Details zum kommenden iPhone 5 bekanntgegeben. Unter der Ankündigung "es ist Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen", wurden imposante Spezifikationen zum Apple-Smartphone veröffentlicht. Diese sollen dank zuverlässiger Informanten als gesichert gelten. Das neueste Mobiltelefon aus Cupertino glänzt demnach mit starker Hardware und bringt intelligente Sprachbedienung als Killer-Feature mit.

Unter der Motorhaube des neuen iPhones soll ein Apple A5 Dual-Core-Prozessor werken, der auf einen Gigabyte an Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Der Rechenkern findet bereits im iPad 2 Verwendung, das auch über gleich viel Arbeitsspeicher verfügt. Dies würde, den Erfahrungen mit dem Tablet folgend, schnelleres Browsen und mehr Zusatzdienste im Hintergrund ermöglichen.

Dazu soll das Telefon mit einem Gobi-Baseband-Chip von Qualcomm ausgestattet sein. Dieser lässt das Smartphone in allen vier US-Netzen als auch weltweit mit 3G operieren. Noch nicht bekannt ist, ob Apple ein virtuelles SIM-System integrieren und ob das iPhone 5 Near Field Communication unterstützen wird.

Auch in Sachen Kamera wurde nachgebessert. Der acht Megapixel liefernde Sensor soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder liefern, da er über einen Rückbeleuchtungs-Sensor verfügt. Im Software Developement Kit von iOS 5 finden sich Hinweise auf Panoramafotografie.

Die interessanteste und potenziell wichtigste Neuerung ist jedoch ein systemumspannendes Spracheingabesystem, das auf der Technologie der Firma Siri basieren soll. Kontrolle via gesprochenen Befehlen wird seit dem iPhone 3GS unterstützt, das neue System soll hier aber einen Meilenstein schaffen. Apple hat Siri im April 2010 übernommen.

Ein Tastendruck soll die neue Spracheingabe aufrufen. Der User soll via Speech-to-Text-Feature schnell und präzise Texte eingeben, aber auch diffizile Kommandos an sein Telefon übermitteln können. Über einen eigenen Assistenten soll die Nutzung so intuitiv wie möglich gehalten werden.

9to5Mac liefert mehrere Beispiele, wie das System funktioniert. Es erlaubt die übergreifende Nutzung von anderen Applikationen, etwa wie iOS Maps. So kann der Besitzer zukünftig sein Telefon fragen, wie er von seinem aktuellen Standort zu einer bestimmten Adresse findet. Oder er gibt seinem iPhone einfach das Kommando, ihn beim nächsten Besuch eines Supermarktes an den Kauf eines bestimmten Produktes zu erinnern.

Das Unterstützungstool kann eingegebene Befehle und Texte vorlesen, um die fehlerfreie Übernahme zu gewährleisten. Der Nutzer kann die Korrektheit einfach mit "Ja" oder "Nein" bestätigen. Komplexere Vorgänge gestalten sich dabei als "Dialog" mit dem iPhone, die in einer chatartigen Ansicht dargestellt werden.

So sagt der Benutzer etwa "Erstelle Meeting mit Mark um sieben Uhr", woraufhin das System zurück fragt, ob der Kontakt über seine private oder berufliche E-Mail-Adresse informiert werden soll. In der Kalenderansicht wird man schließlich über die erfolgreiche Terminerstellung informiert. Die Spracherkennung soll präzise genug arbeiten, um normal gesprochene Worte zuordnen zu können, ohne dass der Benutzer besonders langsam oder in monotoner Stimmlage sprechen muss.

Auch das Gerücht um "Find my Friends" soll sich bestätigt haben, so dass befreundete Nutzer von iDevices auf einer Karte gesucht werden können - sofern ihre Privatsphäreeinstellungen dies zulassen. Die Integration des automatischen Recherchedienstes Wolfram Alpha lässt das Telefon zu einer portablen und auskunftsfreudigen Allround-Datenbank werden.

Das iPhone 5 soll am 4. Oktober am Apple-eigenen Campus in Cupertino vorgestellt werden. Nach dem Abtritt von Steve Jobs wird wahrscheinlich Marketingchef Phil Schiller die Präsentation übernehmen.

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