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27.07.2011 Alex Wolschann/pte

Online-Shopping: iPad und Co. schlagen Smartphones

Tablet-Computer à la iPad und Co. entwickeln sich zu einem vielversprechenden Antriebsmotor für den Online-Handel.

Tablet-Computer à la iPad und Co entwickeln sich zu einem vielversprechenden Antriebsmotor für den Online-Handel. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsunternehmens Forrester Research hervorgeht, sind Tablets schon heute bei vielen Nutzern die bevorzugte Wahl, wenn es um das Einkaufen im Web geht. Bei Usern, die mehrere Geräte besitzen, landen sie in dieser Hinsicht deutlich vor Smartphones und Desktop-Rechnern. Als Hauptgründe für die enorme Beliebtheit der Hightech-Handhelds entpuppen sich dabei vor allem der große Bildschirm, die leichte Bedienbarkeit und die optisch ansprechende Aufbereitung der Angebote.

"Hierzulande sind Tablets noch nicht so verbreitet wie in den USA. Durch den Boom, den Apple mit seinem iPad ausgelöst hat, wird sich das aber in Zukunft sicher bald ändern", stellt Stefan Weinfurtner, Research Scientist bei ibi research, dem Herausgeber des E-Commerce-Leitfadens fest. Dass derartige Geräte in puncto Online-Shopping ein enormes Potenzial haben und sogar Smartphones ausstechen, liege auf der Hand: "Tablets sind im Vergleich zu Desktop-PCs und Laptops wesentlich bequemer in der Handhabung. Gerade für den Einkauf im Internet ist der Bildschirm eines Smartphones einfach oft zu klein."

Auch die Forrester-Untersuchung bestätigt einen überaus klaren Aufwärtstrend bei der Tablet-Nutzung. Demnach soll die Zahl der entsprechenden verbreiteten Endgeräte im Zeitraum von 2010 bis 2015 von Jahr zu Jahr kontinuierlich um 51 Prozent nach oben schnellen. Der derzeitige Stand der User, die in den USA ein solches Gerät besitzen und regelmäßig E-Commerce-Angebote im Netz besuchen, wird mit zwölf Prozent angegeben. Interessant ist aber, dass dieser recht bescheiden wirkende Anteil bereits 21 Prozent des gesamten mobilen Traffics auf Webseiten von Online-Händlern ausmacht.

Auf Händlerseite sei dieses enorme Potenzial aber bislang noch nicht immer ausreichend erkannt worden, bemängeln die US-Marktforscher. Das Engagement der unterschiedlichen Anbieter, den eigenen Webauftritt auf die spezifischen Bedürfnisse der Tablet-User abzustimmen, sei "kraftlos" und müsse dringend verbessert werden, so das kritische Resümee. "Zumindest die großen Online-Shops haben mittlerweile spezielle Applikationen im Angebot, die das Einkaufserlebnis auf Tablet-Geräten optimieren sollen. Bei kleineren Anbietern besteht hier sicherlich noch Verbesserungsbedarf", meint ibi-Forscher Weinfurtner.

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