iPhone, Blackberry & Co.: 7 Vorsichts-Tipps vor dem Handy-Verlust Detail - Computerwelt

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06.03.2011 Al Sacco, Andrea König*

iPhone, Blackberry & Co.: 7 Vorsichts-Tipps vor dem Handy-Verlust

Regelmäßige mobile Backups und ein wirksamer Passwortschutz sollten beim Mobiltelefon selbstverständlich sein. Wie viele sensible Daten sich auf dem Gerät befinden, bemerkt man häufig erst, wenn es zu spät ist.

Wer schon einmal sein Mobiltelefon verloren hat oder wem es gestohlen wurde, der kennt das Ausmaß dieses Verlusts. Heute bunkern unsere Smartphones massenhaft sensible Informationen über uns: persönliche Daten, Informationen über unseren Arbeitgeber, Fotos, Adressen und häufig auch Zahlungsinformationen und Passwörter. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen kann man dafür sorgen, dass der Schaden überschaubar bleibt. Al Sacco von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com stellt sieben solcher Maßnahmen vor:

1. Das Gerät mit einem Passwort schützen: Die wichtigste Schutzmaßnahme ist es, Ihr Gerät mit einem Passwort zu schützen. Wer in den Besitz des Mobiltelefons gelangt, kann so keine Anrufe tätigen, nicht über Ihren Browser ins Internet und das Gerät nicht nach Ihren persönlichen Informationen durchwühlen. Sehen Sie sich die Bedienungsanleitung von ihrem Gerät an - häufig müssen Sie den Passwortschutz nur noch aktivieren, wenn Sie das noch nicht getan haben.

2. Machen Sie mobile Backups zur Gewohnheit: Auf den meisten Smartphones und vielen weiteren Geräten finden Sie eine Desktop-basierte Backup-Applikation, mit der sich ein Backup schnell, einfach und sicher erstellen lässt. Beim Blackberry ist das zum Beispiel die Blackberry Desktop Software, beim iPhone iTunes, und so weiter. Gewöhnen Sie sich an, einen Backup zu erstellen, wann immer Sie das Gerät mit dem PC verbinden. Man kann auch einstellen, dass das beim Verbinden automatisch gemacht wird.

3. Der Bildschirmschoner sollte Informationen über Sie enthalten: Stellen Sie sich vor, Ihr Mobiltelefon wird gestohlen. Wenn es passwortgesichert ist, kommt zwar niemand an Ihre Daten, aber es kann auch niemand Ihre Kontaktdaten herausfinden, um Sie zu kontaktieren. Deshalb sollten Sie den Bildschirm Ihres gesperrten Geräts so bearbeiten, dass dort Ihre Kontaktdaten und - wenn Sie das möchten - der Finderlohn für Ihr Mobiltelefon genannt werden. Wenn Sie eine Handyhülle benutzen, können Sie auch einfach eine Visitenkarte an die Innenseite kleben.

4. Wichtige Kontakte nicht nur auf dem Mobiltelefon speichern: Viele Menschen speichern wichtige Telefonnummern und Mailadressen nur noch auf Ihren Handys. Das geht genau so lange gut, bis das Gerät verloren geht. Deshalb sollte man sich eine Liste mit den wichtigsten Kontaktnummern erstellen und die getrennt vom Mobiltelefon aufbewahren.

5. Über Zusatzdienste nachdenken: Für einige Geräte wird ein Dienst angeboten, der das gestohlene Handy lokalisiert. Bei manchen Angeboten kann man auch aus der Ferne Daten vom Mobiltelefon löschen. Automatisch gibt es diese Angebote aber nicht, man muss sich dafür anmelden. Bei Apple heißt der Dienst zum Beispiel Mobileme, beim Blackberry Blackberry Protect.

6. Sensible Daten und Apps auf dem Handy reduzieren: Seien Sie vorsichtig mit den persönlichen Daten, die Sie auf Ihrem Mobiltelefon ablegen. Zum Beispiel sollte da niemals ein Ordner "Passwörter" zu finden sein. Diese Liste sollte es auf dem Gerät eigentlich gar nicht geben. Wenn Sie darauf bestehen, nennen Sie sie wenigstens anders, zum Beispiel "Rezepte", und speichern Sie sie so ab, dass sie möglichst schwer zu finden ist. Auch Zahlungsinformationen sollten Sie nicht auf dem Mobiltelefon abspeichern. Bei Apps ist ebenso Vorsicht geboten: Wer dort mit einem Klick bezahlt, muss sich im Klaren sein, dass das jeder kann, der das Mobiltelefon in die Hände bekommt.

7. Medienkarten verschlüsseln: Diese Empfehlung gilt nur für diejenigen Geräte, die eine Media Card nutzen können, zum Beispiel Blackberrys. Sind diese Karten nicht verschlüsselt, können Diebe die Karte einfach entfernen und mit einem anderen Lesegerät auf die Daten zugreifen. Beim Blackberry lässt sich die Verschlüsselung in den Sicherheitseinstellungen aktivieren, wer ein anderes Gerät hat, könnte zum Beispiel die Sicherheitslösung Truecrypt nutzen.

* Der Autor ist Redakteur des deutschen CIO.

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