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15.02.2010 apa/Oliver Weiss

Senioren-Handy der Zukunft als Schnittstelle zwischen Mensch und Medizin

Der Linzer Senioren-Handy-Hersteller Emporia präsentiert auf der weltgrößten Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona zwei neue Modelle und zeigt nicht nur bei der Standgröße, dass er zu einem weltweit anerkannten Player geworden ist.

Der rasant wachsende Linzer Senioren-Handy-Hersteller Emporia präsentiert auf der weltgrößten Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona zwei neue Modelle und zeigt nicht nur bei der Standgröße, dass er zu einem weltweit anerkannten Player geworden ist. Das 1991 gegründete Familienunternehmen will in den nächsten drei Jahren alleine 14 Millionen Euro in Forschung investieren.

"Das Senioren-Handy der Zukunft wird an der Schnittstelle zwischen Mensch und Medizin liegen", sagt Emporia-Gründer Albert Fellner. Im Vorjahr wurde mit 100 Mitarbeitern ein Umsatz von 50 Mio. Euro verzeichnet, alleine ein Drittel der Belegschaft arbeitet in der Forschungsabteilung. Großkunde ist T-Mobile, über den Emporia in 20 Ländern bis hin in die USA die Mobiltelefone für die Generation 50+ anbietet. Außerdem laufe die Zusammenarbeit mit Vodafone und O2 immer besser, erklärt Marketingleiterin Eveline Pupeter-Fellner. Ziel sei es, dass Emporia zum Synonym für einfaches Telefonieren werde, "so wie Blackberry für mobile E-Mails steht".

Bei den in Barcelona präsentierten neuen Endgeräten handelt es sich um das Modell "Elegance" (Foto), das nicht nur mit Einfachheit, sondern auch mit Design punkten will. Das "Solid" hingegen erinnert eher an ein Baustellen-Modell. Beiden gemeinsam sind große Tasten und eine sehr einfache Bedienung. Die Geräte von Emporia sind hörgerätetauglich und haben einen besonders starken Vibrationsmotor. Damit sollen nicht nur ältere Menschen angesprochen werden, sondern auch Handynutzer mit motorischen Beeinträchtigungen.

Derzeit arbeitet Emporia an einem Smartphone für die Generation 50+. "Die große Herausforderung ist hier der Touchscreen. Die Nutzer brauchen eine Rückmeldung, dass eine Taste gedrückt wurde, daran arbeiten wir", so Pupeter-Fellner. In der Forschung kooperieren die Oberösterreicher unter anderem mit den Universitäten in Linz, Aachen (D) und Cambridge (UK). Zusammengeschraubt werden die Mobiltelefone, wie bei der Konkurrenz im Regelfall auch, in China. (apa)

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