Das beste Handy für Facebook, Myspace & Co Detail - Computerwelt

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14.05.2010 PC-Welt*

Das beste Handy für Facebook, Myspace & Co

Handy-Hersteller liefern kaum ein Handy aus, auf dem nicht mindestens Facebook und Myspace installiert sind. Wir verraten, was ein Netzwerk-Handy können sollte und welches das beste Gerät am Markt ist.

PERFEKT VERNETZT MIT DEM HANDY Nie war es leichter, neue Freundschaften zu schließen. Ein paar Klicks und schon ist der Kumpel aus dem Fahrradclub, der Banknachbar aus der Grundschule oder die hübsche Blonde aus der Disco ein neuer Freund. Möglich machen das Plattformen wie Twitter, Facebook oder Myspace. Jeder kann sich dort mit Bekannten verlinken. So bleibt man auf dem Laufenden über Adresse und Familienstand. Und erfährt dank Status-Kommentaren, die jeder Nutzer abgeben kann, was die Bekannten gerade beschäftigt.

Überall einsetzbar Das Handy ist zum Netzwerken geradezu prädestiniert. Im Bus eben mal eine Statusmeldung auf Facebook abgeben, witzige Partyfotos noch vor Ort auf Flickr laden oder andere Lounge-Fans während eines Konzerts auf unentdeckte Talente auf Myspace hinweisen – kein PC oder Netbook ist so flexibel wie ein Handy. Zudem lassen sich zu jeder Botschaft Geo-Koordinaten hinzufügen, so dass man sich mit Gleichgesinnten spontan treffen kann.

Facebook und Flickr schon vorinstalliert Handys bringen das Werkzeug zum Großteil schon mit: Facebook, Myspace oder Flickr sind auf den neuen Modellen fast überall schon installiert. Richtig gut eignen sich Handys, die sämtliche Feeds, Statusmeldungen und Updates in eine Oberfläche integrieren. HTC hat hierfür beispielsweise die Software Friend Stream entwickelt, die Facebook-, Twitter- und Flickr-Konten verwaltet. Vodafone hat den Vodafone Updater. Der furchtbar technische Name sorgt jedoch nicht dafür, dass Betriebssystem-Updates automatisch aufs Handy gelangen, sondern integriert verschiedene Netzwerke. Zudem holt das Tool sich Kontaktdaten aus den Netwerken und fügt sie dem Adressbuch des Handys zu.

Gute Tastatur Ebenfalls von Vorteil ist eine mechanische Tastatur fürs soziale Netzwerken. Da viel Handys jedoch nur einen Touchscreen bieten, sollte es möglichst ein kapazitiver sein. Der agiert schneller und mit weniger Fehleingaben als ein resistiver. Der erste kapazitive Touchscreen war übrigens auf dem iPhone zu finden.

Schneller Daten-Transfer Und schließlich sollte das Handy über schnelle Datenverbindungsmöglichkeiten verfügen. Optimal ist es, wenn das Gerät sowohl WLAN als auch HDSPA bietet. Wer gern Fotos oder Videoclips online stellt, sollte auch auf HSUPA achten. Die Technik sorgt für flotten Daten-Upload. Beherrscht das Handy sowohl HSDPA als auch HSUPA, wird das in den Datenblättern gern mit HSPA abgekürzt.

Wir zeigen in diesem Artikel, welche Handys sich perfekt für die Dauer-Kommunikation in den Netzwerken eignen.

Testsieger: Vodafone 360 Samsung H1 Das Vodafone 360 Samsung H1 punktet nicht nur mit tollem Touchscreen und schnellem Prozessor. Besonders gelungen ist das Adressbuch namens People, das sich automatisch Kontaktdaten aus anderen Quellen wie Facebook holt. Allerdings bindet sich der Nutzer mit dem Kauf des Vodafone 360 Samsung H1 an den Netzbetreiber Vodafone, der das Handy exklusiv vertreibt.

PLATZ 1: VODAFONE 360 SAMSUNG H1 Der Name ist kryptisch: Das vorangestellte "Vodafone 360" soll andeuten, dass auf dem Samsung-Handy alle Vodafone-360-Dienste zu finden sind. Der Düsseldorfer Netzbetreiber hat mit Vodafone 360 ein Web-Portal ins Leben gerufen, das das Teilen von Fotos mit Freunden ermöglicht, aktuelle Statusmeldungen erlaubt und Adressen aus verschiedenen sozialen Netzwerken zusammenfasst. Neben den bereits vorinstallierten sozialen Netzwerken kann sich der Nutzer weitere Software aus einer Art App Store herunterladen. Derzeit stehen etwa 500 Programme zur Verfügung.

Riesiges Display Das Handy bietet einen riesigen Bildschirm mit einem feinfühligen Touchscreen. Damit gleitet der Nutzer flott durch lange Adresslisten und tippt flugs kurze oder längere Nachrichten. Neben GPS stehen auch alle schnellen Übertragungstechniken zum Surfen im Web zur Verfügung. Damit ist man im Coffeeshop per WLAN genauso gut online wie im Bus per HSDPA.

Nicht für alle E-Mail-Konten Die Einrichtung von E-Mails auf dem Handy will Vodafone seinen Kunden möglichst einfach machen. Daher kann der Anwender beim Vodafone 360 Samsung H1 aus einer Liste von 150 Providern weltweit seinen Webanbieter wählen. Ist dieser jedoch nicht in der Liste enthalten, ist die Einrichtung des Postfachs nicht möglich. In dem Linux-Handy steckt ein leistungsstarker Prozessor, der mit 600 MHz getaktet ist. Er sorgt dafür, dass alle Anwendungen flüssig laufen. Der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB für Musikstücke, Fotos und sonstige Dateien - damit kommt man eine Weile aus.

PLATZ 2: PALM PRE Der Pre läuft unter Palm webOS. Eine wichtige Rolle spielt Palm Synergy: Es sammelt Termine und Kontaktdaten aus den unterschiedlichsten Quellen und bündelt sie unter einer Oberfläche. Die Daten können aus Outlook, Google oder Facebook stammen.

Einfache Synchronisation Seit dem letzten Update werden auch Kontakt- und Kalenderinformationen von Yahoo und LinkedIn synchronisiert. Palm Synergy erkennt identische Kontakte. Werden einzelne Kontakte auf dem webOS-Gerät aktualisiert, erfolgt automatisch das entsprechende Update auf den anderen Konten im Web und auf dem Desktop-PC. Ferner kann der Nutzer mit dem Palm Pre Videos aufnehmen, editieren und mit Freunden teilen. Sie können sehr einfach gekürzt und direkt auf YouTube oder Facebook hochgeladen werden.

QWERTZ-Tastatur Zum Tippen steht eine aufschiebbare, allerdings etwas gewöhnungsbedürftige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. WLAN und schnelles HSDPA sorgen für eine flotten Zugang ins Internet.

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