iPhone-Sicherheit: So schützen Sie Daten auf dem iPhone 4 Detail - Computerwelt

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20.07.2010 Tony Bradley*

iPhone-Sicherheit: So schützen Sie Daten auf dem iPhone 4

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre iPhone-Daten vor unerlaubtem Zugriff schützen. Und wir zeigen die wichtigsten Sicherheitsoptionen für das iPhone 4.

Aufgrund der Popularität und der kleinen Ausmaße des iPhones werden immer mehr Diebstähle gemeldet. Und nur sehr selten findet ein verlorenes iPhone den Weg zurück zu seinem rechtmäßigen Besitzer. Darum sind gute Sicherheitseinstellungen auf Ihrem iPhone so wichtig. Ihrem Chef würde es nicht gefallen wenn sensible Geschäftsinformationen oder persönliche Daten in die falschen Hände geraten.

Das iPhone 4 gibt es in einer 16 GB und einer 32 GB Version. Beide bieten also sehr viel Platz für wichtige Informationen. E-Mails, SMS-Nachrichten, Facebook, Twitter, LinkedIn und Soziale-Netzwerk-Apps und natürlich der Zugang zu Instant Messenger Programmen können von Fremden über ein gestohlenes oder verlorenes iPhone missbraucht werden. Je nach Wichtigkeit der Daten kann so ein Verlust auch schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen und für den privaten Bereich haben.

Zum Glück bietet das iPhone Funktionen um solche Horrorszenarien zu vermeiden, indem Sie Ihre Daten bei Verlust oder Diebstahl einfach absichern können. Jedoch sind die Sicherheitseinstellungen nur dann von Vorteil, wenn sie aktiviert und richtig konfiguriert sind. Wir zeigen Ihnen wie das geht.

Passwort-Sperrung einrichten Tippen Sie auf das Einstellungen-Icon und dann auf Allgemein um zu den Passwort-Sperroptionen zu gelangen. Tippen Sie dann auf die Schaltfläche um das Passwort einzuschalten. Als nächstes bestimmen Sie das Passwort. Als Standard fordert das iPhone einen vierstelligen Zahlencode.

Passwort-Eintippzeit konfigurieren Ein Passwort bietet wenig Schutz, wenn es deaktiviert ist. Tippen Sie auf Passwort und wählen Sie eine Zeitspanne aus. Ist Ihr iPhone länger als die eingegebene Zeitspanne im Leerlauf, dann müssen Sie für einen erneuten Zugriff das Passwort eingeben. Das iPhone 4 bietet hier Optionen von sofort bis 1 Stunde. Für unseren Geschmack ist eine Stunde zu lang, da Diebe in dieser Zeit sicherlich schon auf das iPhone zugreifen werden. Sofort hingegen ist zu kurz, da dadurch die Benutzerfreundlichkeit leidet. Eine gesunde Balance ist hier das A und O.

Automatische Löschung aktivieren Aktivieren Sie die automatische Löschung für Ihr iPhone. Mit dieser Funktion können Sie alle Daten auf Ihrem iPhone löschen lassen, wenn das Passwort zehnmal falsch eingegeben wurde. Haben Sie zudem die Synchronisation über iTunes aktiviert, dann ist es für Sie auch nicht sehr schwierig die Daten bei einem möglichen Datenverlust wiederherzustellen. Eine aktivierte Löschfunktion verhindert jedoch den Datenmissbrauch beispielsweise nach einem Diebstahl, da das Passwort nicht mehr mit Brute-Force-Methoden geknackt werden kann.

Eine Option zum Einstellen der erlaubten Fehlversuche fehlt jedoch. Wir würden es bevorzugen, wenn die Daten nach fünf Fehlversuchen gelöscht werden würden. Jedoch sollten auch 10 Versuche ausreichen um auch den mit viel Glück gesegneten Dieb nicht an die Daten zu lassen.

Wie sieht es im Unternehmen aus? In einer Unternehmensumgebung können diese Sicherheitseinstellungen über Exchange-Richtlinien oder durch vorkonfigurierte Profile auf allen Geräte angewendet werden. Apple bietet ein iPhone-Konfigurations-Programm für Windows und für Mac OS X. Jedoch werden viele Unternehmens-iPhones ohne zentrale Verwaltung genutzt. In solchen Situationen sollten Sie sichergehen, dass die Mitarbeiter über die Sicherheits-Funktionen informiert werden, sodass unerwünschte Fremdzugriffe kein Thema bei der nächsten Betriebssitzung werden müssen.

Wir wollen jedoch noch darauf hinweisen, dass die iPhone-Sicherheitseinstellungen nicht unüberwindbar sind. Eine Sicherheitslücke wurde kürzlich entdeckt, die es Angreifern ermöglicht die Passwort-Kontrollen zu umgehen. Jedoch sind aktivierte Sicherheitsoptionen besser als nichts. Vor allem Gelegenheitsdiebe werden von diesen einfachen Schutzmethoden schnell abgeschreckt.

* Der Originalartikel stammt von Tony Bradley/PCWorld. Die Kollegen der deutschen PC-Welt haben ihn übersetzt.

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