Sicherheitsrisiko Smartphone Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


15.12.2010 Christof Baumgartner

Sicherheitsrisiko Smartphone

Smartphones sind mittlerweile Standard in Unternehmen, schüren aber die Angst vor Datenverlust. Maßgeschneiderte Lösungen könnten für Mobilfunker neue Einnahmequellen erschließen.

Eine Umfrage des Technologieanalysten Ovum und der Europäischen Vereinigung für E-Identity und Sicherheit (EEMA) zur geschäftlichen Nutzung mobiler Geräte und Sicherheit hat ergeben, dass Mobiltelefonie längst ein betriebliches Standardinstrument geworden ist. Neun von zehn Unternehmen stellen demnach ihren Mitarbeitern bereits mobile Geräte zur Verfügung oder werden es in Kürze tun. Blackberrys von Research in Motion (RIM) werden hier bevorzugt eingesetzt. Dabei werde mehr als siebzig Prozent der Befragten auch die private Nutzung zugestanden und fast die Hälfte der Studienteilnehmer könne mit ihren Smartphones auch auf die Firmen-IT zugreifen. Viele Unternehmen zeigen sich aber besorgt über die gemischte Nutzung der mobilen Geräte für arbeitsbezogene Aufgaben und den privaten Einsatz. Acht von zehn Befragten denken, dass Smartphones eine Gefahr für Angriffe auf ihr Unternehmen darstellen. Dabei stellt die Angst vor Datenverlust das größte Risiko für die befragten Unternehmen dar.

Laut der Studie sind Sicherheitsmaßnahmen nur sehr unregelmäßig vorhanden. Von den 52 Prozent der Unternehmen, die eine Form von Authentifizierung für mobile Geräte nutzen, verlassen sich 62 Prozent allein auf die Kombination von Benutzername und Passwort zur Anmeldung. Nur 18 Prozent nutzen PKI-Zertifikate (Public Key Infrastruktur).

Das niedrige Schutzniveau liegt aber auch an fehlenden Angeboten der Mobilfunkanbieter. »Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz im Bereich der mobilen Sicherheit erlaubt Unternehmen, sich selbst und die Nutzer zu jedem Zeitpunkt zu schützen, auch bevor eine Nachricht oder Datenübertragung das Smartphone erreicht«, sagt Mike Jones, Mobile Security Specialist bei Symantec. So wäre es für Dienstleister einfach, Lösungen anzubieten. Dazu lassen sich etwa Regeln zum Zugriff auf Inhalte, Nutzungsbestimmungen bei speziellen Daten und die Beschränkung auf eine festgelegte Tageszeit definieren. Mit solchen Zusatzdiensten können die Mobilfunkanbieter neue Erlösquellen erschließen.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • VOQUZ Technologies GmbH

    VOQUZ Technologies GmbH Öffentliche Verwaltung, Maschinen- und Anlagenbau, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung, Product Lifecycle Management (PLM), Mobile Lösungen und Applikationen, Management Informationssysteme (MIS),... mehr
  • SNP AUSTRIA GmbH

    SNP AUSTRIA GmbH Qualitätssicherung, Kaufmännische Software (ERP), Tools, Programmiersprachen, Datenkonvertierung, Übernahme von Softwareprojekten, Systempflege- und Wartung,... mehr
  • NAVAX Unternehmensgruppe

    NAVAX Unternehmensgruppe Wasser- und Energieversorgung, Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Maschinen- und Anlagenbau, Konsumgüterindustrie, Immobilien,... mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: