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27.01.2011 Christof Baumgartner/apa

Nokia müht sich mit Smartphones

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia tut sich weiterhin schwer auf dem rasant wachsenden Smartphone-Markt. Die Finnen warnten vor einem schwachen Start ins neue Jahr, nachdem der Gewinn im Weihnachtsgeschäft bereits das dritte Mal in Folge eingebrochen war.

Der neue Nokia-Chef Stephen Elop räumte Probleme bei der Wettbewerbsfähigkeit ein. Die Börse reagierte entsetzt auf den Ausblick: Die Aktie des finnischen Branchenprimus gab zwischenzeitlich acht Prozent nach. Von Oktober bis Dezember fiel der Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 23 Prozent auf 884 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 22 Cent. Analysten hatten mit 19 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf knapp 12,7 Mrd. Euro. Im Schnitt waren 12,5 Mrd. Euro erwartet worden.

Die gemeinsame Tochter von Nokia und Siemens, NSN, kam auf einen operativen Gewinn von 145 Mio. Euro. Das sind knapp 28 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit seiner Gründung 2007 fällt es NSN schwer, schwarze Zahlen zu schreiben. Das Unternehmen kämpft mit Konkurrenten aus Asien wie Huawei und ZTE Corp, die eine aggressive Preispolitik fahren.

EINBRUCH IM SMARTPHONE-MARKT Nokia bestimmt schon lange nicht mehr das Geschehen auf dem Handymarkt. Die Finnen haben es verpasst - nach dem Erfolg des nun veralteten N95 - Nachfolgemodelle zu entwickeln. Apple zog mit seinem iPhone und Samsung mit dem Galaxy S an den Europäern vorbei. Im vierten Quartal sank der Anteil von Nokia am Smartphone-Markt um sieben Prozentpunkte auf 31 Prozent. Dabei büßte der Konzern nicht nur im hochpreisigen Sektor ein, sondern verlor auch gegenüber Billiganbietern aus China an Boden. Am 11. Februar wird Elop, der vom Kooperationspartner Microsoft kam und den langjährigen Vorstandschef Olli-Pekka Kallasvuo im vergangenen Jahr ablöste, seine Strategie für den schwächelnden Branchenprimus vorstellen.

Rivalen wie Apple und Research in Motion haben zuletzt mit starken Quartalszahlen überzeugt, während LG Electronics und Sony Ericsson weniger Handys verkaufen konnten als erwartet.

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