Smartphones: App Stores als Kaufkriterium Detail - Computerwelt

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28.01.2011 Michaela Holy/pte

Smartphones: App Stores als Kaufkriterium

Die Zahl derAnwendungsprogramme - so genannte "Apps" - wächst enorm und wird von Nutzern zunehmend als das kaufentscheidende Kriterium für ein Smartphone genannt, so eine aktuelle Studie von Arthur D. Little.

Da die Nutzer von Smartphones In-Apps-Werbung akzeptieren und Entwickler ihre Apps mit Werbung einfacher refinanzieren können, wird dieses Segment künftig rasch wachsen. Das sind die Schlüsse aus einer aktuellen Studie der internationalen Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little.

Die Studienergebnisse zeigen: Bei Smartphones hat die Funktion, mobil im Internet zu surfen, enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits heute gibt knapp die Hälfte der über 2.500 Online-Studienteilnehmer an, mit ihrem Smartphone mindestens einmal pro Woche ins Netz zu gehen - 33 Prozent davon sogar mindestens einmal pro Tag. Navigation, Spiele und die Aufnahme von Videos werden von den Nutzern hingegen weniger genutzt.

Diese Änderungen im Nutzungsverhalten hin in Richtung der Nutzung des mobilen Internets durch klassische Browser, aber auch mobile Applikationen ("Apps") standen deshalb auch im Zentrum der Studie: Über 70 Prozent der Antwortenden gaben hierbei an, dass sie sowohl Apps als auch den klassischen Browser nutzen, um sich im Internet zu informieren. 54 Prozent der Teilnehmer sagten, für sie sei bei Ihrem Smartphone-Kauf entscheidend gewesen, wie viele und welche Apps auf das Smartphone geladen werden können. Dieses Kriterium wird an Wichtigkeit gewinnen, denn für die Auswahl des nächsten Smartphones ist für drei von vier Umfrage-Teilnehmern die Attraktivität des AppStores entscheidend.

Auch in Österreich haben Apps einen regelrechten Boom erlebt, insbesondere da das Aushängeschild dieses Trends - das Apple iPhone - kurz vor dem Weihnachstgeschäft letzten Jahres bei allen 4 Mobilfunkanbietern ins Sortiment aufgenommen wurde. Neben diesem Endgerät setzen die Betreiber in ihren Kampagnen auch verstärkt auf preisgünstigere Smartphone Modelle - basierend auf dem Betriebssystem Android - um die Anzahl an App Nutzern kontinuierlich auszubauen.

In Österreich liegen derzeit die kostenlosen Apps Facebook und Shazam sowie die kostenpflichtigen Spiele "Doodle Jump" und "Angry Birds" an der Spitze des Apple App Stores, welcher seit Sommer 2008 verfügbar ist.

Mit der Masse an Apps - große Plattformen bieten bereits eine viertel Million Applikationen an - wird es für die Entwickler schwerer, ihr neues Programm zu vermarkten. Klaus von den Hoff, Leiter der weltweiten Telecoms & Media-Practice von Arthur D. Little: "Um mit ihren Apps in Zukunft sichtbar zu werden, dürfen sich die Entwickler nicht nur auf die Plattformen und App-Stores beschränken. Sie sollten vielmehr mit Mobilfunkbetreibern kooperieren. Und genau das wird den Markt in seiner jetzigen, von den geräteorientierten AppStores von Apple, Nokia, Google und Co. dominierten Form, stark verändern." Bereits heute bieten daher alle österreichischen Mobilfunkanbieter eigene Apps an. Die A1 Telekom Austria App "Handy Parken" ist laut eigenen Angaben mit 1.000.000 gelöster Parkscheinen pro Monat derzeit der meist genutze mobile Zusatzservice in Österreich. Mobilfunkanbieter Orange versteht sich als Aggregator und bietet beispielsweise die App "Friendszone" an, wodurch mehrere soziale Netzwerke gleichzeitig genutzt werden können. Mit der App "M Magazine" von T-Mobile wird hingegen ein praktischer Guide zur Verfügung gestellt, der durch die österreichische Film-, Kino- und Entertainmentwelt leitet. Des Weiteren gibt es von 3 Hutchinson einen eigenen Apps Store, wo unter anderem eine Reihe an Spielen für verschiedene Handymodelle zum Download bereitsteht.

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