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Daten bringen Stress in die IT-Abteilung

CIO wachsen mittlerweile nicht nur die Daten, sondern auch Zeit, Arbeit und Kosten über den Kopf. Das Datendilemma verursacht in vielen IT-Abteilungen Stress, das Tagesgeschäft kann nicht mehr kosteneffizient geführt werden.

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Die Datenflut steigt exponentiell! Getrieben wird sie in den Unternehmen in erster Linie durch Mobility und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Aber auch die sogenannte Datenrevolution im Kommunikationsbereich und neue Formen von Collaboration, wie Social Business, tragen tagtäglich dazu bei, ein Mehr an Daten zu erzeugen.

Konsequenterweise stehen Unternehmen daher permanent im Zugzwang, ihre Speicher auch aufzurüsten. Dies bedeutet für viele Unternehmen außerplanmäßig Investitionen in neue Speicherlösungen und Erweiterungen der IT-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum.

Den IT-Verantwortlichen wachsen mittlerweile nicht nur die Daten, sondern auch Zeit, Arbeit und Kosten über den Kopf. Das Datendilemma verursacht in vielen IT-Abteilungen Stress: IT-Infrastrukturen entwickeln sich zum Engpass, dies birgt die Gefahr, dass das Tagesgeschäft nicht mehr kosteneffizient geführt werden kann und geschäftsrelevante Projekte geschoben werden müssen.

Das ergab eine von techconsult im Auftrag von Microsoft durchgeführte Studie, bei der 250 IT-Verantwortliche in Unternehmen ab 250 PC-Arbeitsplätzen befragt wurden.

DIE LAST DER DATEN IM UNTERNEHMEN
Etwa zwei von drei Unternehmen sind mit ständig steigenden Kosten für Speicherlösungen und Datenmanagement konfrontiert. Das durchschnittliche Wachstum der Speicherkosten beträgt über alle Branchen und Größenklassen hinweg sieben Prozent jährlich.

IT-Verantwortliche stehen also tagtäglich vor der Herausforderung, Herr der Daten zu werden, die Datenflut zu managen, zu speichern und zu verwalten. Das rasante Wachstum des Datenauf-kommens, getrieben durch die Digitalisierung und Big Data stellt die Unternehmen vor die Aufgabe, optimale, sichere und kostengünstige Speichermöglichkeiten zu finden.

Das belastet nicht nur permanent das IT-Budget, sondern kostet die Unternehmen vor allem auch extremen Arbeitsaufwand und Zeit. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an die entsprechenden Speichertechnologien in den Rechenzentren von Unternehmen zu. Optimierung der Festplattenauslastung, Performancesteigerung sowie die Optimierung des Backups und Recovery stehen an oberster Stelle der To-do-Listen von CIO. Fast jedes zweite Unternehmen verfügt über einen Großteil an unstrukturierten Daten, die nur selten genutzt werden.

Im Durchschnitt blockieren diese Daten dauerhaft fast ein Drittel der gesamten Speicherkapazitäten eines Unternehmens. Mit der Größe des Unternehmens steigt der hierfür erforderliche Speicherbedarf. Etwa ein Viertel des Speicherbedarfs nimmt das Backup ein, sodass den Unternehmen rund 40 Prozent Speicherkapazität für das Tagesgeschäft bleiben.

SPEICHERMEDIEN SCHNELL AM LIMIT
Auf Grund der immer größer werdenden Datenmengen kommen die Speichermedien schnell an ihr Limit und die IT-Verantwortlichen werden gezwungen, über das Jahr hinweg außerplanmäßige Nachrüstungen und Erweiterungen der Speicherkapazitäten vorzunehmen.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Zahl der Unternehmen, die auf Grund des Datenwachstums Erweiterungen realisieren mussten, vor allem in den letzten drei Jahren im Kontext von Big Data und dem Internet der Dinge rasant gestiegen ist. Waren es vor fünf Jahren noch unter zehn Prozent der Unternehmen, die im Jahresverlauf mehrmals Speicherkapazitäten nachrüsten mussten, so ist es heute fast jedes dritte Unternehmen, das außerplanmäßige Erweiterungen vornehmen muss.

Nicht nur die Zahl der Unternehmen hat zugenommen, auch die Häufigkeit der jährlichen Anpassungen hat sich erhöht. Im Schnitt sind die Unternehmen gezwungen derzeit drei Mal pro Jahr Erweiterungen ihrer Storage-Infrastruktur durchzuführen.

MIT CLOUD-STORAGE GEGEN DIE DATENFLUT
Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, ist es für Unternehmen teuer und aufwendig bei der rasant wachsenden Datenflut, den ständig steigenden Kapazitätsbedarf zu decken. Häufig haben die bisherigen Speichertechnologien Datensilos entstehen lassen, die recht unflexibel sind, weil sie oft unabhängig und nicht vollständig integriert sind. Aufgrund des großen Kapazitätsbedarfs haben Anbieter Lösungen gefunden, um den Unternehmen flexible und kostengünstige Möglichkeiten für die Speicherung ihrer Daten zu bieten.

Cloud-Speicher-Lösungen bieten die Flexibilität, sowohl inaktive Daten als auch Backup- und Archivdaten aus dem lokalen System auszulagern und extern zu speichern. Cloud-Storage schafft damit Freiräume auf den lokalen Speichersystemen, spart Verwaltungsaufwand und Kosten und ermöglicht den IT-Verantwortlichen, sich wieder auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren und geschäftsrelevante Projekte priorisiert zu realisieren.

60 PROZENT SETZEN AUF NAS
Um die Datenflut zu bändigen, ist in größeren Unternehmen noch immer das klassische Network Attached Storage (NAS) System die favorisierte Speichertechnologie. Diese Technologie beruht auf File-Servern, die von einem eigenen, integrierten Netzwerk-Betriebssystem gesteuert werden. Im Durchschnitt setzen 60 Prozent der befragten Unternehmen auf diese Lösung, wobei deren Einsatzgrad – das heißt die Verbreitung in den Unternehmen – mit der Größe der Unternehmen zunimmt. 35 Prozent der Unternehmen setzen die iSCSI-Technologie ein, die das Internet-Protokoll auf Storage Area Networks (SAN) ausweitet. (pi/aw)

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