Big-Data-Lösung statt Big-Bang-Katastrophe Big-Data-Lösung statt Big-Bang-Katastrophe - Computerwelt

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28.11.2012 :: Printausgabe 24/2012 :: Wolfgang Franz

Big-Data-Lösung statt Big-Bang-Katastrophe

Daten, die Millionen Jahre halten sollen, und Datenberge, die sich einheitlich managen lassen – egal ob diese strukturiert, unstrukturiert oder Rich Media sind. Die Zukunft bleibt spannend. Die COMPUTERWELT sprach mit HDS-Österreich-Chef Horst Heftberger.

HDS-Österreich-Chef Horst Heftberger

HDS-Österreich-Chef Horst Heftberger

© Wolfgang Franz

"Die Statistik sagt, dass in einem Unternehmen 115 E-Mails pro Mitarbeiter und Tag anfallen, bei mir sind es doppelt so viele", erklärt Horst Heftberger, Geschäftsführer von Hitachi Data Systems (HDS) Österreich und Director Sales File & Content Services für die Region EMEA East. Das Problem seien nicht die E-Mails selbst, sondern die Anhänge: Word- und Excel-Dateien, Fotos und Videos. Ein gewaltiger Datenberg, der von Sekunde zu Sekunde größer wird. Dazu kommt, dass Mitarbeiter eines Unternehmens bis zu zehn Stunden in der Woche mit der Suche nach Informationen verwenden, aber nur in 50 bis 70 Prozent der Fälle damit erfolgreich sind, so eine IDC-Studie. Was also machen, um das Big-Data-Problem nicht in einem Big Bang enden zu lassen?

Da HDS auch Grundlagenforschung betreibt, könnte demnächst zumindest einmal die Frage der Haltbarkeit von Daten gelöst sein. CDs werden bekanntlich nach 20 Jahren unbrauchbar, Festplatten sollen nach etwa 100 Jahren den Geist aufgeben. Geht es nach HDS, soll Quarzglas das digitale Medium der Zukunft werden. Vorteil: Das Material ist extrem widerstandsfähig und zeigt sich von Wasser, extremer Hitze und Kälte sowie Chemikalien völlig unbeeindruckt. Die darin gelagerten Daten könnten hunderte Millionen Jahre überdauern. Wann Quarzglas als Speicher Marktreife erreichen wird, stehe allerdings noch in den Sternen, so Heftberger.

Anders das Management der Datenberge, dafür hat HDS schon heute einen guten Rat parat: "Wichtig ist, dass man Insel­lösungen vermeidet und gleich zu einem großen, konsolidierten Storage-System greift", sagt der Österreich-Chef im Gespräch mit der COMPUTERWELT.  

Der japanische Daten-Spezialist hat zu diesem Zweck vor kurzem die Speicherplattform Hitachi Unified Storage (HUS) VM auf den Markt gebracht, die Enterprise-Virtualisierung sowohl für Block- als auch für File- und Objektdaten bietet. Mit dieser Lösung adressiert HDS vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen, die den Schritt in die Storage-Virtualisierung wagen und  etwa bereits vorhandene Speichersysteme anderer Hersteller einbinden wollen. Zudem lockt HDS mit den Kostenvorteilen des zentralen Managements dank der Hitachi Command Suite. "Unternehmen können jetzt Speicher für alle Arten von Daten bereitstellen, einfach wachsen und dabei ihre Service Level Agreements einhalten. Gleichzeitig lassen sich die Kosten niedrig halten", fasst Heftberger die Highlights zusammen. Und: "Hitachi Data Systems kann mit der HUS VM ebenso wie mit der Virtual Storage Platform als einziger Anbieter eine hundertprozentige Verfügbarkeit der gespeicherten Daten garantieren."

Ebenfalls vor nicht langer Zeit hat HDS seine Strategie zur Flash-Integration vorgestellt, das die Zeit bis zur Einführung des eingangs erwähnten Quarzglases über­brücken soll. Die Flash-Planung erstreckt sich über die Bereiche Server, Storage und Appliances, um die Rechenleistung zu erhöhen sowie um das Caching und die High-Performance-Anwendungsszenarien zu optimieren. Die neue Flash-Technologie ist übrigens ab sofort für die Enterprise-Lösung Virtual Storage Platform verfügbar. (su)

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